Basiliscus Film ist eine Berliner Filmproduktionsfirma. Wir entwickeln und produzieren als Full-Service Agentur Industrie- und Imagefilme, Webvideos und Fernsehbeiträge.

Telefon: +49.(0)30.42 80 33 02
Email: post@basiliscus.net

Basiliscus Film GbR
Frobenstraße 11, 10783 Berlin
Germany

Polens erster Sternekoch: Wojciech Modest Amaro

In unserem Nachbarland Polen gibt es nur zwei Restaurants, die mit einem Stern ausgezeichnet sind. Das Erste war 2013 das Atelier Amaro in Warschau, benannt nach dem Chef Wojciech Modest Amaro. Das Zweite eröffnete 2017 und wird von einem Italiener betrieben.

Seit sechs Jahren behauptet Wojciech Modest Amaro seinen Stern. Sein Konzept: Tradition trifft aufs 21. Jahrhundert. Der 47-Jährige wird in Polen als Sternepionier verehrt - in einem Land, in dem fleischhaltige, einfache Gerichte beliebt sind, eine doppelte Auszeichnung. Wojciech Modest Amaro kocht ausschließlich mit besten Produkten, immer saisonal und nach alten polnischen Rezepten. Seine Motivation: Er möchte die alten Rezepte erhalten und zeigen, wie abwechslungsreich und reichhaltig die polnische Küche ist. Dafür arbeitet er mit modernen Techniken, viel Erfahrung und ausschließlich regionalen Zutaten.

Unser Kamerateam trifft den Sternekoch in seinem Restaurant in Warschau. Er kocht für uns Hirschrücken mit Johannisbeeren. Wir schauen ihm dabei über die Schulter und finden heraus, was seine Küche so einzigartig macht.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine

Unser Kamerateam begleitete australische Architektin

Die deutsch-australische Architektin Julia Thomas hat ein ganz besonderes Haus entworfen: Ein Fertighaus, das gleichzeitig als Passivhaus alle Prinzipien des umweltgerechten Bauens einhält. Sie bietet es in drei unterschiedlichen Größen an und das Tolle ist: Das Haus lässt sich jederzeit erweitern. Wächst die Familie, kann auch das Haus mitwachsen. Gebaut wird mit nachhaltigen Materialien, ökologisch, energiesparend, allergikerfreundlich. Da die Australier in Sachen Fertighaus nicht sehr erfahren sind und bauen in Down Under noch dazu sehr teuer ist, setzt Julia Thomas auf die Expertise in Europa. Die FAB-Häuser werden in einer Produktionsstätte in Polen mit viel handwerklichem Können gefertigt, in einen Überseecontainer verladen und nach Australien verschickt. Auf der jeweiligen Baustelle können die Häuser innerhalb von zwei Tagen aufgebaut werden. Der ganze Prozess ist kostengünstiger, als das Projekt FAB-Haus in Australien umzusetzen und dauert noch dazu nicht sehr lange. Von der Entscheidung für ein solches Haus bis zum Einzug, vergehen zwischen zwei und vier Monaten. Klingt ziemlich abenteuerlich, ist es aber gar nicht, dafür sehr eindrucksvoll, davon konnten wir uns diese Woche überzeugen.

Filmdokumentation über den Fertigungstechnik- und Versandprozess

Die Architektin hat uns beauftragt, sie in die Produktionsstätte nach Polen mit einem unserer Kamerateams zu begleiten, um diesen spannenden Entwicklungsprozess filmisch zu dokumentieren. Zwei Tage haben wir in Kwilcz in Polen verbracht und die ersten Gespräche zwischen Architektin und Hersteller beobachtet. Julia Thomas will alles wissen, fragt nach und lässt sich die Details genau erklären. Am Ende ist sie ganz angetan von der fachlichen Kompetenz der polnischen Kollegen. Noch in diesem Jahr soll ein erstes Haus nach den Plänen der Architektin gebaut und nach Australien verschifft werden. Und wenn alles gut geht, werden wir den gesamten Produktions- und Versandprozess filmisch dokumentieren.

Bleibt noch die Frage, was eigentlich FAB bedeutet? Es steht für fabulous und ist der Abkürzungsfreude der Australier geschuldet.

FAB Haus Australien Polen Basiliscusfilm 03

Die Montagehalle für die Fertighäuser in Polen

FAB Haus Australien Polen Basiliscusfilm 06

Am Ende immer noch viel Handarbeit

FAB Haus Australien Polen Basiliscusfilm 08

Architektin Julia Thomas lässt sich alles erklären

FAB Haus Australien Polen Basiliscusfilm 01

Das Kamerateam von Basiliscusfilm und die Teamplayer des Projektes

Publiziert in BLOG

Unser Kamerateam ist im Mai 2019 in Warschau unterwegs

Mein letzter Besuch in Warschau war im März 1996. Damals habe ich noch mit Film fotografiert, schwarz-weiss und war ganz am Anfang meiner Film- und Fotografenlaufbahn. So grau wie die Stadt auf den damaligen Fotos aussieht, so grau war sie tatsächlich - in meinen Erinnerungen auf jeden Fall. Das soll ja jetzt ganz anders sein und immer wieder wird uns erzählt, dass Warschau das neue Berlin sei. In dieser Zeit, im März 1996, ist auch der große polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski gestorben und ich war zufällig bei der Beerdigungszeremonie mit dabei. Ich war beeindruckt, wie die Polen um ihren berühmtesten Filmemacher trauerten und wie viele Menschen zu seiner Beerdigung gekommen waren.

Im Mai dieses Jahres werden wir mit unserem Kamerateam für SPIEGEL TV Wissen einen 45minütigen Film über Warschau produzieren. Dabei ist die Idee, dass uns ganz „normale“ Warschauer ihre Stadt vorstellen und wir die Möglichkeit bekommen Einblick in ihre Lebenswelt zu erhalten und über die Bewohner der Stadt die Hauptstadt Warschau kennen lernen.

Ich glaube ja, und weiß es eigentlich auch schon, dass ich die Stadt nach über 23 Jahren nicht mehr wieder erkennen werde. Umso mehr freuen wir uns auf die Atmosphäre und die Geschichten einer sich rasant entwickelnden Stadt. Wir haben schon einige tolle und spannende Protagonisten und Stephanie möchte unbedingt in die Restaurant- und Clubszene von Warschau eintauchen. Wir sind gespannt.

Warschau 1996 Fussgaengerunterfuehrung

Fussgängerunterführung, Warschau 1996

Warschau 1996 Beerdigung Regisseur Krzysztof Kieslowski

Beerdigung des Regisseur Krzysztof Kieslowski in Warschau

Warschau 1996 Uwe Schwarze 01

Sozialistische Architektur und westliche Werbung

Warschau 1996 Stadttotale

Blick über die polnische Hauptstadt Warschau, 1996

Publiziert in BLOG

Die Landschaft von oben

Auf unsere Drehreise nach Polen, in die Hafenstadt Gdynia freuen wir uns sehr. Denn wir treffen den Fotografen Kacper Kowalski. Er macht sehr besondere, unglaublich schöne Luftaufnahmen von Landschaften, die aussehen wie arrangierte Gemälde. Wenn Kacper auf den Auslöser drückt, dann schwebt er mit einem sogenannten Gyroplane über der Erde. So gelingt dem 37-jährigen ein ganz neuer Blick aus einer außergewöhnlichen Perspektive auf sein Heimatland Polen.

Wir sind mit Kacper in seiner Wohnung in Gdynia verabredet, wo er mit seiner Familie lebt. Er zeigt uns stolz sein neustes Buch, das seine Bilder veröffentlicht. Dann fahren wir gemeinsam mit ihm aufs Land. Dort steht in einer Garage sein Gyroplane, mit dem wir starten wollen. Uwe freut sich schon sehr, als zweiter Mann mit aufzusteigen. Leider fängt es an zu regnen und es ist zu windig, sodass Kacper alleine fliegen muss, alles andere wäre zu gefährlich. Der Gyroplane sieht sehr speziell aus, ein bisschen wie ein Fluggerät aus alten Zeiten. Es ähnelt einem Hubschrauber, startet aber wie ein Flugzeug. Trotz Regens: Wir bekommen eine Ahnung, wie Kacper Kowalskis Fotografien entstehen, und sind begeistert. Diese Begeisterung teilen wir. Für seine Arbeit bekam Kacper schon zahlreiche internationale Preise. Unter anderem den World Press Award 2009 und 2014.

Publiziert in BLOG - KUNST

Fernsehserie: 50 Küchen, eine Heimat - Polen

Crossmediale Filmproduktion über Berliner Restaurants

Fernseh- und Webserie mit dem polnischen Restaurant tak tak

Karol A. Kasierski kochte schon als Jugendlicher gerne die traditionellen Gerichte seiner Großeltern. Da lag es nahe, dass der Pole eine Kochausbildung anfing. Nach einem halben Jahr war aber Schluß, irgendwie gefiel es ihm doch nicht, den ganzen Tag in der Küche zustehen. Karol studierte Marketing, arbeitete unter anderem als Eventmanager und Kommunikationsstratege. Auf einer Reise in sein Heimatland Polen fiel ihm eine polnische Restaurantkette auf. So etwas wollte er auch in Berlin! Er entwickelte eine Strategie: Polnisches Straßenessen, modern interpretiert.

Im tak tak, seinem polnischen Deli, bietet Karol A. Kasierski natürlich Piroggen mit ganz unterschiedlichen Füllungen an, natürlich auch vegetarisch und vegan. „Das muss in Berlin sein”, sagt der Restaurantchef. Aber die polnische Küche hat noch viel mehr zu bieten.

Mit unserem Kamerateam kochte er Zurek, eine saure Mehlsuppe, und sein Lieblingsgericht. Bei so viel Liebe zum Essen ist es dann nicht verwunderlich, dass Karol - zwar über Umwege - dann aber doch in der Gastronomie landete.

Der polnische Fotograf Kacper Kowalski

Die Luftfotografien von Kacper Kowalski sind preisgekrönt. Fast jede Woche fliegt der Pole mit seinem Mini-Helikopter los, um Bilder von seinem Heimatland zu machen. Oft spiegeln seine Aufnahmen das Wechselspiel zwischen Mensch und Natur wieder. Er selbst nennt seine Bilder "Zivilisationsporträts". Für seine Serie "Toxic Beauty" wurde er 2014 sogar mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine

Anschrift Büro

Informiert beiben

  • E-mail:
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  •  
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok