Basiliscus Film ist eine Berliner Filmproduktionsfirma. Wir entwickeln und produzieren als Full-Service Agentur Industrie- und Imagefilme, Webvideos und Fernsehbeiträge.

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Basiliscus Film GbR
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Germany

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Stephanie Drescher

Stephanie Drescher ist zusammen mit Uwe Schwarze Geschäftsführerin der Berliner Filmproduktion Basiliscus Film. Sie ist das kreative Organisationstalent und arbeitet als Regisseurin, Autorin und Produzentin. Daneben schreibt Sie über Kunst, Kultur und Politik in Ihren Blog Federmonologe.

Webseite-URL: https://www.federmonologe.de/ E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dokumentation über den Fonds TURN

Ein 30-minütiger Dokumentarfilm und jede Menge zusätzliche Informationen durch die Aufarbeitung fürs Internet

Was passiert, wenn Kulturschaffende aus Deutschland und aus afrikanischen Ländern Kooperationen miteinander eingehen? Wie könnte die künstlerische Zusammenarbeit aussehen? Welche Perspektiven, aber auch Herausforderungen ergeben sich? Ist eine Kommunikation über Sprach- und Kulturgrenzen hinaus möglich und produktiv? Diese Fragen stellte sich die Kulturstiftung des Bundes und rief 2012 das Förderprogramm TURN ins Leben. Zum Abschluss der Förderung gab die Stiftung bei Basiliscus Film eine Webdokumentation in Auftrag, die all diese und mehr Fragen aufgreift und ausgesuchte Projekte, die in den vergangenen sieben Jahren entstanden sind, porträtiert. Herausgekommen ist ein interaktiver Film, den die Kulturstiftung des Bundes jetzt der großen Öffentlichkeit präsentiert hat.

Stellvertretend für mehr als 100 geförderte Projekte stellt der 30-minütige Film neun Arbeiten und ihre InitiatorInnen vor. Zusätzlich zu den porträtierten Projekten bietet die Webdoku über diverse Links und Infobuttons vertiefende Inhalte zu diversen relevanten Themen.

Das war ein tolles Projekt, durch das wir auf der einen Seite eindringlich in ein sehr aktuelles Thema eintauchen konnten, uns auf der anderen Seite aber auch mit einem spannenden neuen Format - der Webdoku - auseinandersetzen konnten. Wir sprachen mit außergewöhnlichen KünstlerInnen, KuratorInnen, MusikerInnen, TheatermacherInnen, PerformerInnen und Expertinnen, die alle ihre individuelle Geschichte und unterschiedlichen kulturellen Hintergründe mit in die Interviews brachten. Grundlage für eine sehr lebendige und intensive Gesprächs- und Projektsituation, manchmal herausfordernd, aber immer bereichernd. Die Vielfältigkeit der Kooperationen und die Interdisziplinarität haben uns beeindruckt, ebenso die unterschiedlichen Perspektiven auf die Zusammenarbeiten.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die das Vertrauen hatten sich uns gegenüber zu öffnen und uns an ihrer Arbeit teilhaben zulassen. Ein besonders großer Dank geht auch an Anne Fleckstein und Juliane Köber von der Kulturstiftung des Bundes, die uns anderthalb Jahre durch Höhen und Tiefen begleitet und immer ihr Bestes gegeben haben.

Der Journalismus in Zeiten der Coronapandemie

Fernsehbeitrag: Der Berliner Fotograf Sebastian Wells von der Agentur OSTKREUZ

Die Welt, so wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Das Coronavirus fordert uns alle heraus, krempelt unser aller Leben massiv um. Es bringt uns an die Grenzen des Vorstellbaren, lang gepflegte Selbstverständlichkeiten gibt es nicht mehr. Wir werden auf ein Minimum reduziert, zum Schutz, aus Solidarität und der Hoffnung heraus, dass dieser Albtraum bald vorüber sein wird. Umgangsformen, Arbeitsweisen, das ganze soziale, kommunikative Miteinander verändert sich, auch für uns als Filmemacher. Lang geplante Filmprojekte sind erst mal auf Eis gelegt und werden hoffentlich nur verschoben. Auf der anderen Seite muss der Fernsehbetrieb für die aktuellen Sendungen weitergehen.

Die Kulturbetriebe sind von der Coronakrise besonders betroffen. Alle Veranstaltungen wurden vorerst abgesagt. Und auch Fernsehsendungen, die sich ausschließlich mit kulturellen Themen beschäftigen, müssen erfinderisch sein, um über etwas zu berichten, das zur Zeit gar nicht stattfindet. So entsteht in dieser Lage, mit all den Sorgen um uns und unsere Liebsten, den Ängsten um unsere Existenz und den Fragen nach der Zukunft, eine Kreativität, die ausdrucksstark ist und Mut macht. Das zeigt uns der Fotograf Sebastian Wells. Seit dem Ausbruch der Pandemie in Berlin dokumentiert er, wie sich das Leben in seiner Heimatstadt mehr und mehr verwandelt. Wie Orte, die wir alle als lebendige, quirlige, oft hektische Treffpunkte in der Stadt kennen, verwaist sind, fast menschenleer.

Für die Kultursendung des rbb Fernsehens „rbb kultur – das magazin“ darf das Kamerateam von Basiliscus Film, Sebastian Wells einen Tag lang durch Berlin begleiten. Es sind besondere Dreharbeiten, unter sehr ungewöhnlichen Umständen. Wir alle haben die empfohlenen Abstandsregeln im Hinterkopf und auch die Angst vor der Ansteckung dreht den ganzen Tag mit.

Aber wir sind auch fasziniert von Sebastians Arbeit und den Motiven, die er entdeckt. Berlin, fast still, gespenstisch leer, viele surreale Momente, aus denen man aufwachen möchte. „Wie in einem schlechten Hollywoodfilm”, antwortet uns Sebastian Wells, auf die Frage, wie er die Atmosphäre mit Worten beschreiben würde. Aber seine Bilder drücken diese sowieso am allerbesten aus. Sie sind auf erschreckend schöne Weise ein Zeugnis der aktuellen Unsicherheit.

Afrikanische Literaten und Künstler in Stuttgart

Filmaufnahmen auf dem Literaturfestival in Stuttgart für die Webdoku TURN und einen Trailer

Zu einem Literaturfestival der besonderen Art luden das Literaturhaus Stuttgart, das Institut français und die Akademie Schloss Solitude im Mai 2019 ein. Mehr als 30 internationale SchriftstellerInnen, PerformerInnen, JournalistInnen, WissenschaftlerInnen und MedienkünstlerInnen vom afrikanischen Kontinent präsentierten in Diskussionen, auf Lesungen, Konzerten und in Performances ihr Werk. Dabei gab der Titel „Membrane” die Art und Weise vor, nämlich so viel wie möglich an Durchlässigkeit zu leben und zu erleben. Klischees zu überwinden, Neues zu entdecken, Begegnungen zu machen.

„Wir wollten Grenzen durchlässig machen”, erzählt uns Nadja Ofuatey-Alazard, eine der Kuratorinnen des Festivals und wir haben den Eindruck, dies ist durchaus gelungen. An zwei Tagen sammelten wir Eindrücke mit der Kamera. Daraus ist für die veranstaltenden Institutionen ein stimmungsvollers Video von den Veranstaltungen entstanden.

Social-Media-Video-Kampagne zu Lieferengpässen bei Medikamenten

In den vergangenen Wochen beschäftigten wir uns für den Pro Generika Verband mit dem Thema Arzneimittelknappheit. Bislang wird darüber vor allem in Fachkreisen diskutiert, dabei ist dies ein wichtiges Thema, das uns alle angeht. Zum Beispiel der Wirkstoff Ibuprofen - hier kommt es immer wieder zu Lieferengpässen. Wir machten uns auf den Weg und fragten bei Kennern der Branche in ganz Deutschland nach, wie es dazu kommen kann und vor allem, wie sich vorbeugen lässt? Herausgekommen sind sechs aussagekräftige kurze Filmstatements und eine längere Filmversion.

Das Arzneimittelgesetz schreibt vor, dass wichtige Medikamente stets verfügbar sind. Aber inzwischen ist dies keine Selbstverständlichkeit mehr. Warum? Darauf haben uns die Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft in kurzen Statements geantwortet.

Langfilmversion aus den Einzelstatements

Aus sechs kurzen Statements, die für eine Social Media Kampagne des Verbandes Pro Generika produziert wurden, ist auch ein längerer Film geworden, der alle Statements noch einmal zusammenfasst. Dafür hat Basiliscusfilm animierte Start- und Trennertafeln produziert, mit der Idee, die Interviews, die visuell wenig abwechslungsreich sind, hervorzuheben und einen kurzweiligen Film zu einem gesellschaftlich wichtigen Thema bereitzustellen.

Lieferengpässe bei Medikamenten

Für den Verband Pro Generika e.V. produzierten wir sechs Videobotschaften für die Nutzung auf ihren Social-Media-Kanälen

Das Thema Lieferengpässe bei Medikamenten steht seit einigen Wochen vermehrt auf der politischen Agenda. Pro Generika möchte darauf reagieren. Der Verband beauftragte uns, kurze Statements von Expertinnen und Experten aus der unmittelbaren Praxis zu filmen und daraus sechs Videofilme zu produzieren.

Die Lieferengpässe können uns alle betreffen. Wie kommen sie zustande? Wie lässt sich hier vorbeugen? Und warum hat sich die Situation verschärft? Wir haben nachgefragt.

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