Basiliscus Film ist eine Berliner Filmproduktionsfirma. Wir entwickeln und produzieren als Full-Service Agentur Industrie- und Imagefilme, Webvideos und Fernsehbeiträge.

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Nikon Z 6 und DJI Ronin S unterstützen unsere Kamerateams

Schon lange haben wir mit der Idee gespielt eine 4K-fähige, spiegellose Kamera anzuschaffen, die unseren Kamerateams als Zweitkamera für Interviews zur Verfügung stehen kann und für schnelle Einsätze geeignet ist, bei denen es auch darum geht, den Einsatz und das Budget von Filmequipment gering zu halten. Lange schwirrten wir um die Kameras der Alphaserie von Sony herum - doch dann kam die Nikon Z 7 und die Z 6 auf den Markt. Da ich als Fotograf Nikon nutze und wir auch in unserem Filmalltag mit Nikkor-Objektiven und Kameras arbeiten und damit immer zufrieden sind, lohnte es sich für uns einfach noch ein bisschen abzuwarten, bis die Kameras nach ihrer Ankündigung nun auch wirklich auf dem Markt verfügbar waren. Am Ende haben wir uns wegen der besseren Eignung für Videoaufnahmen für die Nikon Z 6 entschieden und konnten sie schon bei einigen Projekten zum Einsatz bringen. Besonders in Verbindung mit dem Nikkor Z 24-70mm macht es großen Spaß damit zu arbeiten.

Eigentlich ist für mich als Kameramann die Arbeit mit Autofocus ein absolute No-go, aber mit der neuen Nikon Z 6 musste ich es jetzt einmal ausprobieren, zumal es gerade Projekte bei uns gab, die bestens dafür geeignet waren dieses Feature auf Herz und Nieren zu überprüfen. Und: wir sind begeistert. Zusammen mit dem Nikkor Z 24-70mm konnten wir uns fast blind auf den Autofokus verlassen, die Schärfenverlagerung lief leise und geräuschlos ab und der Fokuspunkt wurde präziese und weich gefunden. Das war mit adaptierten älteren Objektiven nicht der Fall. Zusammen mit den FTZ Adapter können wir zwar alle Nikkor-Objektive nutzen und es werden auch alle Objektivdaten an die Kamera gesendet, aber mit eingeschaltetem permanenten Autofokus ist die Kamera ununterbrochen damit beschäftigt die Schärfe zu suchen, was auch ein sehr geräuschintensiver Vorgang ist. Möchten wir so weiter arbeiten, müssen wir also in neue Z-Objektive intestieren.

Glücklich sind wir auch über den DJI Ronin S, der unserer neuen Nikon Z 6 die nötige Stabilisierung verschaffen soll, wenn wir stark bewegte Filmszenen drehen. Das funktioniert sehr gut, man muss dazu nur die kameraeigene Stabilisierung des Sensors ausschalten, da ein doppelte Stablilisierung zu verwackelten Aufnahmen führt. Das neue Equipment ist ab sofort bei unseren Filmproduktionen mit im Einsatz. Probiert es aus!

DJI Ronin S Filmequipment Basiliscusfilm

DJI Ronin S: Jetzt für Basiliscusfilm im Einsatz

Nikon Z6 Camcorder Kamerateam Berlin

Die Nikon Z 6 als Zweitkamera für unsere Kamerateams

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Filmdokumentation über den Einbau von Klimaanlagen

Die Firma CIAT stellt seit über 80 Jahren Geräte für die Gebäudeklimatisierung her. Für den Umbau des Pressehauses am Alexanderplatz wurden nun zwei große Klimaanlagen angefertigt und gestern auf das Dach des Gebäudes gehoben.

Der Aufbau des Kranes und das Einbringen der Klimaanlagen dauerte zwei Tage und wir haben den Prozess mit einem kleinen Kamerateam und unserer GoPro für die Firma CITA begleitet und dokumentiert. Das war aufregend und spannend, da alles sehr schnell ging, nachdem die Vorbereitungen für den Einbau so lange gedauert haben und unser Kameramann eigentlich an mehreren Stellen zugleich sein musste.

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Dreharbeiten in Mailand für ein Filmporträt über die Künstlerin Tomoko Nagao

Für zwei Tage war das Team von Basiliscus Film zu Dreharbeiten in Mailand. 2015 lernten wir hier für eine Serienproduktion die japanische Künstlerin Tomoko Nagao kennen und sind seitdem in Kontakt geblieben. Im September diesen Jahres hat sie in Mailand eine Einzelausstellung, die wir zu Anlass nehmen, ein Portrait für die Deutsche Welle zu drehen.

Die in Italien lebende Japanerin liebt es bunt. Ihre Werke haben stellenweise die Anmutung von Wimmelbildern, in denen es ständig etwas Neues zu entdecken gibt. Sie bringt unterschiedliche Stile und Epochen zusammen, spielt mit Medien, Perspektiven und Wahrnehmungen. In vielen ihrer Bilder versteckt sie Botschaften, gesellschaftskritisch, oft ironisch. Tomoko Nagao hat einen sehr eigenen Stil entwickelt, der sich an der postmodernen japanischen Kunstbewegung Superflat orientiert. Die 42-Jährige reproduziert gerne alte Meisterwerke, am liebsten solche aus der Renaissance. Ihre Interpretationen mixt sie mit Ikonen der Zeitgeschichte. So entspringt zum Beispiel die Venus von Botticelli einer Spielkonsole und ist umgeben von Barilla-Nudel-Verpackungen und Coca-Cola-Dosen. Ihre Bilder sind schrill, kleinteilig und plakativ. In Italien gilt sie als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Micro Pop-Art. In vielen Städten, vor allem in Mailand, wo sie seit mehr als 10 Jahren lebt, findet sich ihre Kunst immer wieder im Straßenbild, auf Häuserwänden oder Werbeplakaten.

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Unser Kamerateam besucht den Eis-Entertainer Matthias Münz

Eis, das nach Pizza schmeckt oder Brathähnchen oder Stockfisch oder Bier? Klingt ziemlich schräg, oder? Ist es auch, wie wir während unserer Dreharbeiten für die Deutsche Welle beim verrückten Eismacher Matthias Münz in München erleben konnten.

In der bayerischen Hauptstadt ist der 31-Jährige inzwischen bekannt wie ein bunter Hund. Das liegt - klar - am außergewöhnlichen Eis, aber auch an seiner Leidenschaft sich zu inszenieren. Matthias liebt nicht nur sein Eis, sondern verschenkt seine gute Laune gleich mit. Das macht Spaß und war für uns ein kleiner Traumjob.

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Filmproduktion für einen Dokumentarfilm in Hamburg und Wien

Für unseren Film über Daniel Kroh begleiten wir den Designer nach Hamburg. Von einer Firma, die Arbeitskleidung herstellt bezieht er sein Arbeitsmaterial: Kochhosen, Schweißerhosen, Zimmermannshosen…. Aus Daniels Erzählungen wussten wir, was uns erwartet, aber die Realität sah dann doch sehr viel schöner aus. In riesigen Containern befindet sich die ausrangierte Arbeitskleidung und Daniel darf aus dem Vollen schöpfen. Seine Freude und Aufregung darüber konnten wir hautnah spüren.

Für den Global Skin Filmwettbewerb haben wir uns gemeinsam entschlossen einen kurzen Dokumentarfilm über Daniels Upcycling-Mode zu drehen. Dazu begleiteten wir den Designer auch nach Wien, wo er während der Fashionweek seine neuste Kollektion zeigen konnte.

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Porzellanerzeugnisse aller Art mit dem Motiv »Der Kuss«

Die Idee, die wir in der Serie Meisterwerke revisited für die Deutsche Welle verfolgen, ist es zu zeigen, wie auch heute noch Meisterwerke der Kunstgeschichte von Künstlern, Architekten, Modedesignern oder ebend auch von einer Porzellanmanufaktur genutzt werden und somit die Popularität der Motive weiter gesteigert wird. Hier bei der Filrma Goebel in Rödental bei Coburg wird alles aus Porzellan hergestellt und mit dem Motiv »Der Kuss« verziert, was man aus Porzellan so herstellen kann. Teller, Schalen, Vasen, Lampen, Gläser - der Fantasie sind dabei keine Grenzen gsesetzt.

Und das Motiv »Der Kuss« von Gustav Klimt wird aus dem zweidimensionalen Bild in eine dreidimensionale Pozellanfigur übersetzt. Ein sehr spannender Prozess, da hier noch sehr viel Handarbeit von den Kerammaler*innen an den einzelnen Figuren durchgeführt werden muss, um Mund, Augen und andere Muster auf die Figuren zu bringen. Somit ist jeder »Kuss« ein Unikat.

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Der Modedesigner und der Maler

Dienstag, 05 May 2015

Mattijs van Bergen und die Sonnenblumen

Vincent van Goghs Sonnenblumenbilder zählen zu seinen berühmtesten und teuersten Gemälden. Er schuf mehrere Versionen. Sie hängen in Museen in Amsterdam, Bern, London, New York, Philadelphia und München. Das Motiv ist eines, das unzählige Male zitiert wurde und vermutlich liegt der Reiz dafür in der Einfachheit, die das Gemälde auf den ersten Blick ausstrahlt. Dass es viel mehr ist, erfahren wir, als wir den niederländischen Modedesigner Mattijs van Bergen für die TV-Serie Meisterwerke Revisited in Amsterdam treffen. Er kreierte eine ganze Kollektion nur mit Motiven des holländischen Malers, darunter natürlich auch die Sonnenblumen.

Filmproduktion mit dem Modedesigner Mattijs van Bergen

Vincent van Gogh sei eine seiner größten Inspirationen, verrät uns Mattijs van Bergen. Schon als Kind schaute er sich voller Bewunderung seine Bilder an. Für seine Van Gogh inspirierte Kollektion ging es ihm auch darum, genau die Farbtöne für seine Stoffe zu treffen, die der Maler nutzte. Dafür arbeitete er eng mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam zusammen.

Der Kult der Sonnenblumen liegt für Mattijs van Bergen darin, dass sie etwas sehr Grundlegendes symbolisieren, das alle Menschen betrifft. „Es geht in dem Bild um Leben und Tod. Es ist schön, aber es zeigt auch den Verfall, wenn man die schon verblühten Blumen betrachtet. Außerdem ist es für mich sehr eng mit der persönlichen Geschichte Van Goghs verbunden, denn er nahm sich am Ende das Leben”, erzählt uns der Designer. Genau diese Geschichte hat einen großen Anteil an der Kultwerdung des Bildes. Van Gogh ist eine tragische Figur der Kunst, das macht ihn interessant und geheimnisvoll.

Wir verbrachten einen inspirierenden Tag in Amsterdam und bekamen durch unser Gespräch mit Mattijs noch einmal einen ganz anderen Blick auf die Sonnenblumen, die weit mehr sind als ein einfaches Stillleben.

Filmproduktion im Atelier von Mattijs van Bergen

Dreharbeiten im Atelier von Mattijs van Bergen in Amsterdam

Mattijs van Bergen beim zuschneiden des Stoffes

Beim Zuschneiden des Sonnenblumenstoffes

Modedesigner Mattijs van Bergen

Mattijs van Bergen in seinem Atelier

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Die Landschaft von oben

Auf unsere Drehreise nach Polen, in die Hafenstadt Gdynia freuen wir uns sehr. Denn wir treffen den Fotografen Kacper Kowalski. Er macht sehr besondere, unglaublich schöne Luftaufnahmen von Landschaften, die aussehen wie arrangierte Gemälde. Wenn Kacper auf den Auslöser drückt, dann schwebt er mit einem sogenannten Gyroplane über der Erde. So gelingt dem 37-jährigen ein ganz neuer Blick aus einer außergewöhnlichen Perspektive auf sein Heimatland Polen.

Wir sind mit Kacper in seiner Wohnung in Gdynia verabredet, wo er mit seiner Familie lebt. Er zeigt uns stolz sein neustes Buch, das seine Bilder veröffentlicht. Dann fahren wir gemeinsam mit ihm aufs Land. Dort steht in einer Garage sein Gyroplane, mit dem wir starten wollen. Uwe freut sich schon sehr, als zweiter Mann mit aufzusteigen. Leider fängt es an zu regnen und es ist zu windig, sodass Kacper alleine fliegen muss, alles andere wäre zu gefährlich. Der Gyroplane sieht sehr speziell aus, ein bisschen wie ein Fluggerät aus alten Zeiten. Es ähnelt einem Hubschrauber, startet aber wie ein Flugzeug. Trotz Regens: Wir bekommen eine Ahnung, wie Kacper Kowalskis Fotografien entstehen, und sind begeistert. Diese Begeisterung teilen wir. Für seine Arbeit bekam Kacper schon zahlreiche internationale Preise. Unter anderem den World Press Award 2009 und 2014.

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Auf unsere Dreharbeiten in der vergangenen Woche im Pariser Louvre freuten wir uns sehr! Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht, vor allem weil wir die Möglichkeit hatten, das berühmte Gemälde von Leonardo Da Vinci ganz ohne Besucherrummel auf uns wirken zu lassen.

Ein sehr besonderer Moment, allein im Museum mit all den Kunstwerken. Und unser Gespräch mit Vincent Delieuvin, einem versierten Kenner der La Joconde gab uns neue, interessante Einsichten!

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Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit an der Serie 50 Küchen, eine Heimat strahlt die Deutsche Welle heute in ihrem Lifestylemagazin Euromaxx den ersten Film aus. Die TV-Serie startet mit dem japanischen Koch Yosuke Sumida. Im Restaurant Cocolo Ramen in Kreuzberg serviert er seinen Gästen Ramen, japanische Nudelsuppen in unterschiedlichen Varianten.

Yosuke ist ein Wandler zwischen den Welten, denn er kennt beide Kulturen sehr gut, die japanische und die deutsche. Im Gespräch mit ihm haben wir schnell gespürt, dass es nie einfach ist, seine Heimat zu verlassen und sich komplett auf eine neue Welt einzulassen. Immer lässt man etwas zurück und es bleiben Fragezeichen, auch wenn man, so wie Yosuke, die neue Kultur sehr schätzt. Eine Erkenntnis, die sich auf fast alle unserer Protagonist*innen übertragen lässt.

Wir sprechen allen noch einmal an dieser Stelle unseren großen Dank aus, dass sie sich in den Gesprächen so sehr geöffnet und Persönliches geteilt haben. Keine Selbstverständlichkeit, das wissen wir. Danke für eine intensive und oft auch emotionale Zeit. Wir haben wunderbare Menschen getroffen, viel gelernt, auch über uns selbst und jeden Tag sehr gut gegessen.

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