Basiliscus Film ist eine Berliner Filmproduktionsfirma. Wir entwickeln und produzieren als Full-Service Agentur Industrie- und Imagefilme, Webvideos und Fernsehbeiträge.

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Webdoku: Fonds TURN

TURN - Die Webdokumentation

Ein interaktives, crossmediales Dokumentarfilmprojekt im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes

2012 rief die Kulturstiftung des Bundes das Programm TURN ins Leben. Das Ziel: Kulturschaffende aus Deutschland und vom afrikanischen Kontinent zusammenzubringen. Die Idee: neue Möglichkeiten der künstlerischen Zusammenarbeit auszuprobieren und Kooperationen einzugehen. So sind über 100 Projekte in mehr als 30 Ländern entstanden. Gemeinsam spiegeln sie ein komplexes künstlerisches Schaffen auf beiden Seiten, das in der Zusammenarbeit an Möglichkeiten und Kraft gewinnt.

Zum Abschluss der Förderung TURN wünschte sich die Stiftung eine angemessene Dokumentation des Förderprogramms. So entstand die Idee für einen interaktiven Webfilm, den Basiliscus Film im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes 2019/2020 produzierte. In der Webdokumetation stellen wir beispielhaft unterschiedliche einzelne Projekte vor, die mit dem Fonds TURN in den vergangenen Jahren gefördert wurden. Wir sprachen mit KuratorInnen, KünstlerInnen, RegisseurInnen, PerformerInnen, MusikerInnen und ExpertInnen aus afrikanischen Ländern und Deutschland. Sie berichteten uns von ihren Erfahrungen mit TURN. Welche Herausforderungen gab es? Welche Hoffnungen, Wünsche und Ziele? Wie kann eine gemeinsame künstlerische Arbeit über Kontinente hinweg funktionieren? Welche Perspektiven bleiben?

Die interaktive Webdoku ist für diese umfangreiche Thematik ein super Format, denn sie bietet eine große Bandbreite viele zusätzliche Informationen in einen Film einzuarbeiten.

Der Kernfilm in klassischer, linearer Erzählstruktur

Zuerst haben wir einen 30-minütigen Kernfilm produziert, der neun unterschiedliche Projekte und die verantwortlichen Personen dahinter vorstellt. Der Film hat eine ganz klassische lineare Erzählstruktur. Doch über den Kernfilm hinaus präsentiert die Webdoku weiterführende Links, über die die UserInnen weiterführendes Material finden können. Das setzen wir über die sogenannte elastische Erzählstruktur um, d. h. wir bieten über die Links, die durch einen pulsierenden Button zusätzlich gekennzeichnet sind, regelmäßig an, die lineare Dramaturgie zu verlassen. Diese Links laden zum Beispiel ein, relevante Webseiten zu den vorgestellten Projekten zu besuchen, vertiefende Interviews zu hören, Fotos oder Konzerte anzuschauen. Die Links sind ein Angebot noch intensiver in das Thema einzutauchen und auf eine Entdeckungsreise zu gehen, die die Zuschauenden ganz individuell gestalten können. Die UserInnen können immer wieder zum Hauptstrang der Geschichte zurück und die Dramaturgie wird nicht verändert.

Für die interaktive Webdoku entwickelten wir außerdem ein individuelles grafisches und farbliches Design.

Dieses Projekt war aus zwei Gründen für uns besonders bemerkenswert. Zum einen die journalistische Auseinandersetzung mit dem vorgegebenen Thema, das aktuell in vielen Kulturinstitutionen aufgegriffen und so auch ins öffentliche Bewusstsein gerückt wird. Deutschlands Kolonialgeschichte greift bis in die Gegenwart, sie ist längst nicht aufgearbeitet und das konnten wir in fast allen Gesprächen spüren, auch wenn sie nicht vordergründig das Thema war. Unsere koloniale Geschichte spielte natürlich auch eine Rolle in den künstlerischen Kooperationen, hat immer wieder zu Spannungen und großen Herausforderungen geführt. Das beschäftige uns nach den jeweiligen Drehtagen oft noch lange, und zeigte uns auch, wie wenig wir uns in Deutschland mit dieser Geschichte auseinandersetzen.

Zum anderen arbeiteten wir mit einem neuen, sehr interessanten und bei uns viel zu wenig verbreiteten Format: die Webdoku. Es gibt viele Möglichkeiten eine Webdoku zu gestalten und das war auch für uns eine Spielwiese der unterschiedlichen Optionen und Wege. Es hat riesen Spaß gemacht und unseren Blick auf unsere filmische Arbeit weit geöffnet.

Dokumentarfilm: Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden

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Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden

Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden

Jeder kennt sie, die „Mona Lisa” von Leonardo da Vinci oder „Das Mädchen mit den Perlenohrring” von Johannes Vermeer. Die Meisterwerke der Kunstgeschichte ziehen Menschen in ihren Bann und locken jedes Jahr zehntausende Besucher in die Museen, in denen sie ausgestellt sind. Sie sind Touristenmagnete von beständiger Attraktivität. Die Dokumentation „Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden” , produziert im Auftrag von Kultur.21 der Deutschen Welle, besucht fünf bedeutende Museen Europas und zeigt deren wichtigste Gemälde - Ikonen unserer Zeit. Kuratoren und Direktorinnen der Museen sprechen über die Geschichte und Beliebtheit der jeweiligen Kunstwerke. Warum ist zum Beispiel die Inszenierung eines Bildes in den Museen ein wichtiger Faktor für die Bekanntheit eines Oeuvres?

Die Dokumentation erklärt, welche Voraussetzungen ein Gemälde braucht, damit es so häufig zitiert und kopiert wird. Um zu verdeutlichen, wie die Werke ihren Kultstatus erreichten, zeigen wir zahlreiche aktuelle Reproduktionen und treffen außerdem Künstler, Designer und Werber, die mit den original Motiven arbeiten. Sie legen dar, warum ein jahrhundertealtes Gemälde sich für eine Reinterpretation eignet. Warum funktioniert die Mona Lisa, gemalt im frühen sechszehnten Jahrhundert, zum Beispiel immer noch als Werbegesicht und warum ist „Der Kuss” von Gustav Klimt als Marketingprodukt unschlagbar? Welche Rolle spielt die Persönlichkeit der Künstler für den Ruhm eines Meisterwerkes? Kann ein Diebstahl oder eine skandalträchtige Ausstellungseröffnung diesen steigern? So lassen sich Übereinstimmungen entdecken, die erklären, warum ausgerechnet diese Gemälde Kult-Status erreichten. Die 26-minütige Dokumentation „Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden” begibt sich auf eine Reise zu den wichtigsten Museen Europas und erzählt, wie fünf Bilder der Kunstgeschichte zu Ikonen unserer Popkultur wurden.

Dokumentarfilm: ReClothing - Hardworking Fashion

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Dokumetarfilm: ReClothing - Hardworking Fashion

Dokumentarfilmproduktion aus Berlin für den Wettbewerb Global Skin

Der Berliner Designer Daniel Kroh kreiert Mode aus alter Arbeitsbekleidung, die eigentlich verbrannt werden soll. Er rettet den Stoff, gibt ihm eine neue Bedeutung und nutzt die Gebrauchsspuren harter Arbeit für unverwechselbare Details in seinen Kollektionen. So entstehen Männeranzüge, Mäntel, Jacken und neuerdings auch Damenkleidung, die, schon bevor sie in den Laden kommen eine Geschichte haben, die deutlich spürbar ist.

Im Januar 2013 erhielten wir für diesen Film den Zweiten Platz beim Global Skin Wettbewerb.

Rauschzustände

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Rauschzustände

Paul ist Messie. Er sammelt alles auf, was noch irgendwie brauchbar und nützlich sein könnte. Dabei hat er ein regelrechtes Mitleid mit den Dingen. Der manische Sammlertrieb findet seinen höchsten Ausdruck im Chaos von Pauls Wohnung.

Dirik von Oettingen ist Sammler von kleinen bunten Orangenpapieren. Die Sammlung ist sein Leben. Mit ihr möchte er eine winzige Nische im Gedächtnis der Menschheit ausfüllen. Dafür verwendet er viel Zeit, um die Exemplare zusammenzutragen und zu ordnen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sammelt und archiviert eine Vielzahl von Daten über die Erde und erstellt so neue Sammlungen im Dienste der Wissenschaft. Das verbindende Element der drei Archetypen von Sammeln bilden die Waldsequenzen. Der Wald spiegelt die Themen Sammeln und Ordnen noch einmal ganz neu wieder: Die Natur selbst wird geordnet in Klassen, Gruppen, Familien, Gattungen und Arten.

Nachtleben

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Nachtleben

Blindgeborene und Späterblindete erfahren ihre Umwelt sehr unterschiedlich. Dieser Dokumentarfilm begleitet das blinde Ehepaar Dunker. Dabei kann Herr Dunker noch Farben und Umrisse erkennen, doch Frau Dunker hat in beiden Augen Prothesen und konnte noch nie sehen.

Herr Bünte ist ein Späterblindeter. Erst mit Ende 30 wurde sein Augenlicht durch eine Krankheit immer schwächer, bis er irgendwann nichts mehr sehen konnte. "Meine Umwelt ist nun in ein freundliches Grau getaucht.", sagt er heute. Doch er weiß noch aus seiner Erinnerung, wie eine Wiese aussieht, was Wolken sind, und dass das Postauto gelb ist. Er kann sich einen Menschen vorstellen, der lacht oder böse guckt. Mit all diesen Begriffen kann Frau Dunker nichts anfangen. Sie hat ihre sehr eigenen Vorstellungen von einer Wiese oder von Wolken. Doch Begriffe wie Gelb, Blau oder Rot werden für sie immer etwas Abstraktes bleiben.

D 1997 | 40 min | Mini DV | Ein Film von Uwe Schwarze und Oliver Jahn | Kamera: Oliver Jahn | Montage: Uwe Schwarze und Oliver Jahn | Buch und Idee: Uwe Schwarze

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