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Samstag, 01 July 2017

Meister­werke der Kunst­geschichte, mit der Kamera neu in Szene gesetzt

Fernseh­beitrag über die Designerin Nina Athanasiou und die Fotografin Sylwia Makris

Wir begegnen den alten Meisterwerken der Kunstgeschichte erneut. Diesmal geht es um Fotografien, die bekannten Gemälden nachempfunden sind und in der Ausstellung „Old Masters” in Berlin erstmalig gezeigt werden. Wir sind sehr neugierig, was uns erwartet.

Die Designerin Nina Athanasiou und die Fotografin Sylwia Makris hatten die Idee für das außergewöhnliche Projekt. Sie stellen in ihren Fotografien alte Werke der Kunstgeschichte mit modernen Helden unserer Zeit nach. Nina designte und nähte die aufwendigen Kleider, Sylwia fotografierte die Models. Gemeinsam brachten sie alles in Szene. Die beiden Frauen spielen in ihrer Arbeit mit gängigen Schönheitsidealen und stellen sie ganz eindeutig infrage. Denn neben Models wie die Schauspielerin Nora Tschirner oder DJ Hell, arbeiten sie mit Menschen, die oft versehrt sind. Wie das junge Mädchen, dass keine Beine mehr hat und als Frida Kahlo posiert oder eine andere Frau, nach einer Brustamputation. „Schönheit ist so individuell”, sagen die Künstlerinnen, „dass sich niemand anmaßen sollte, darüber zu urteilen”.

Dreh­arbeiten mit dem Model Melanie Gaydos

Während unserer Dreharbeiten treffen wir auch das US-amerikanische Model Melanie Gaydos, die für uns noch einmal in die Rolle des „Mädchens mit dem Perlenohrring” schlüpft, das wohl bekannteste Gemälde des niederländischen Malers Jan Vermeer. Melanie arbeitet viel für und schon seit einigen Jahren mit Nina und Sylwia zusammen. Sie wurde mit einem seltenen Gendefekt geboren, sodass sie keine Haare, deformierte Zähne und Nägel hat. Als Kind wurde sie unzählige Male operiert. Außerdem war ihr Aussehen oft Anlass für Häme und Spott. Am angesehenen Pratt Institut in New York, an dem sie Kunst studierte, bat sie ein Fotograf für sie zu posieren. „Dieser Moment veränderte mein Leben”, erzählt sie uns mit einem großen Strahlen im Gesicht. Sie liebt es vor der Kamera zu stehen - das merkten wir schnell, denn sie hat absolut keine Scheu und ist wahnsinnig charmant. Und sie ist inzwischen oft gefragter als viele andere Models.

Melanie Gaydos und das Team von Basiliscusfilm

Melanie Gaydos zusammen mit dem Dreh-Team von Basiliscus Film

Das Team von Basiliscusfilm mit den Künstlerinnen

Die Fotografin Sylwia Makris und die Designerin Nina Athanasiou zusammen mit Uwe Schwarze und Stephanie Drescher (v. r. n. l.)

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Dienstag, 10 December 2013
Der Architekturfotograf Iwan Baan

Der Architektur-Fotograf Iwan Baan

TV Magazinbeitrag über die Ausstellung "52 Wochen, 52 Städte" im Marta, Herford

Das MARTa Herford zeigt in der Ausstellung "52 Wochen, 52 Städte" Fotografien des Niederländers Iwan Baan. Der Fotograf gilt zurzeit als einer der erfolgreichsten Architekturfotografen weltweit. Obwohl er, wie er selbst sagt, gar nicht soviel Ahnung von Architektur hat und er sich lieber als Dokumentarfotograf bezeichnet. Trotzdem: Ihn bucht die obere Liga der Architekten, wie Rem Koolhaas, Zara Hadid oder die Schweizer Herzog & de Meuron. Das Iwan Baan kein klassischer Architekturfotograf ist zeigt sich deutlich in seinen aktuellsten Arbeiten.

Für die aktuelle Ausstellung bereiste Iwan Baan innerhalb eines Jahres die Welt. Was nach Rastlosigkeit klingt, ist für ihn Normalität. Er befinde sich im permanenten Jetlag und lebe aus dem Koffer, wie er uns in einem Interview für den Filmbeitrag erzählt. Nachdem im vergangenen Jahr seine Amsterdamer Wohnung abbrannte, lebt Iwan Baan in Hotels auf der ganzen Welt. 365 Tage im Jahr reist er ununterbrochen um die Welt. Die Bildbearbeitung erledigt er im Flugzeug. Das klinge für die meisten Menschen schlimmer, als es ist. Ein Weltbürger im wahrsten Sinne des Wortes!

Im Wesentlichen ist Baan allein unterwegs, er wird lediglich durch eine Assistentin unterstützt, die zuhause den Papierkram erledigt. Auch seine Ausstattung ist ungewöhnlich. Während andere Architekturfotografen mit der Fachkamera und umfangreichem Equipment reisen, kommt Iwan Baan mit leichtem Gerät und kleinen Kameras aus, selbst auf ein Stativ verzichtet er und arbeitet ausschließlich mit natürlichem Licht. Wenn bei der Arbeit vor Ort, für die selten mehr als zwei oder drei Tage Zeit ist, das Wetter nicht mitspielt, sei dies kein Mangel. „Regen kann auch schön sein“, kommentiert der Niederländer seine Arbeitsbedingungen.

Die Fotografien zeigen seinen sensiblen Blick auf Menschen und ihre Lebensräume und offenbaren, dass Iwan Baan viel mehr ist als ein klassischer Architektur-Fotograf. Seine Bilder spiegeln die Welt, bewegend, schön und manchmal auch mit all ihrer Brutalität!

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine
Mittwoch, 21 November 2012

Der Künstler Gregory McKechnie

Eine Einzelausstellung in der Berliner Galerie "Morgan Contemporary"

Seine erste Einzelausstellung hat Gregory McKechnie in der Berliner Galerie "Morgan Contemporary". Angefangen hat alles mit einem Geburtstagsgeschenk für Greogory Freundin, die sich ein Armband wünschte. Weil dem 32-Jährigen Deutsch-Iren die Armbänder in den Boutiquen nicht gefielen, gestaltete er sein eigenes, eine Art Bettelarmband, das nicht nur seiner Freundin gefiel. Bald stellte McKechnie immer mehr der bunten Schmuckstücke und Halsketten her und wurde zum erfolgreichen Jungunternehmer. Die Firma Comme de Garcons bot ihm eine Zusammenarbeit an. Das ist zehn Jahre her.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine
Dienstag, 30 October 2012

Die Berliner Ausstellung »Handmade in Germany«

Filmbeitrag für das TV Magazin euromaxx bei der Deutschen Welle

Der Begriff „Made in Germany“ steht weltweit für Qualität und ist seit mehr als einhundert Jahren ein Gütesiegel, das scheinbar alle Krisen überdauert. Doch für Pascal Johanssen, einer der Kuratoren der Ausstellung »Handmade in Germany« ist diese Formulierung nicht mehr aussagekräftig. Das wahre „Made in Germany“ ist inzwischen das „Handmade in Germany“, sagt er. Auf dieser Grundlage ist auch die Idee für die Ausstellung entstanden. Sie zeigt im Direktorenhaus Berlin Produkte, die von Künstlern, Designern, Handwerkern und kleinen Produktionsteams kreiert wurden. Johanssen will ihnen eine Präsenz geben und so demonstrieren, welche Kraft diese Stücke haben.

Ausstellung zu neuer deutscher Produktästhetik

Handmade bedeutet alles andere als rückschrittlich, sondern zeugt von Qualitätsbewusstsein und Nachhaltigkeit. Die Ausstellungsstücke sind Beispiele der neueren deutschen Produktästhetik. Mit ihrer Schau wollen die Kuratoren Pascal Johanssen und Katja Kleiss die Bedeutung des Handwerks für die historische und gegenwärtige Entwicklung des deutschen Produktdesigns erläutern und designtheoretisch einordnen.

Aktuell gehen handwerkliche, industrielle und künstlerische Gestaltung spannende Symbiosen ein. Sieht so die Zukunft der handwerksorientierten Gestaltung aus? Künstlergruppen und Designkollektive kollaborieren mit Manufakturen und Handwerkern und begeben sich auf Sinn-, Stil- und Materialforschungsreise. So wie die Produktdesignerin Sarah Böttger, die mit der traditionsreichen Glasmanufaktur von Poschinger zusammenarbeitet und gemeinsam mit ihr ihre Serie „Juuri“ – Behältnisse aus Glas fertigt. Heraus kommt etwas, was mit Begriffen wie „Neocraft“ oder „New Applied Arts“ zu fassen versucht wird.

Produkte mit durchdachtem Design und einer individuellen Geschichte

Ein Beispiel für die Rückbesinnung auf Handmade in Germany und Design ist auch die Firma e27 aus Berlin, die Tim Brauns zusammen Hendrik Gackstatter und Fax Quintus gegründet hat. Für Brauns ist klar: Die Wünsche der Kunden gehen immer weiter weg vom materialistischen hin zum individuellen. „Die Menschen wollen wieder Produkte kaufen, die Geschichten erzählen, denn sie wollen mehr erwerben als nur ein Produkt. Ein Gefühl zum Beispiel“, sagt der Designer. Für ihn als Designer bedeutet das eine Gradwanderung herzustellen zwischen Kunst und Design und so eine Wertigkeit zu schaffen, die über ein Discountprodukt weit hinaus geht. Auch wenn er als Designer „nur“ die Ideen und Konzepte liefert, weiß er, welche Befriedigung es bereitet, etwas mit den Händen zu erarbeiten, einen Prototypen zu entwickeln und die Herstellung zu begleiten.

Am liebsten entwickelt e27 „clevere Funktionen und einfache Lösungen“, die sie in ihrem Produktdesign umsetzen. So hat fast jedes ihrer Stücke eine technische Raffinesse, ein USP sozusagen, das ihre Produkte kennzeichnet. Im voll digitalen Designprozess oder anhand von „unkonventionellen“ Techniken entstehen langlebige, formschöne Möbel und Industrieprodukte. e27 gelingt der Balanceakt zwischen Gestaltung und Funktionalität.

»Handmade in Germany« im Direktorenhaus

Auf der Ausstellung im Direktorenhaus zeigen sie ihre „Light Drops“, eine Objektserie, hergestellt aus durchlöcherten Metallplatten und Holz. Die elegant geformten Objekte können als Lichtinstallation dienen oder auch zur Aufbewahrung genutzt werden. Die Light Drops wirken industriell und kühl genauso wie warm und weich!

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine

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