Basiliscus Film ist eine Berliner Filmproduktionsfirma. Wir entwickeln und produzieren als Full-Service Agentur Industrie- und Imagefilme, Webvideos und Fernsehbeiträge.

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Sonntag, 17 May 2020

Web-Dokumentation über den Fonds TURN

Ein 30-minütiger Dokumentarfilm und jede Menge zusätzliche Informationen durch die Aufarbeitung für das Internet

Was passiert, wenn Kulturschaffende aus Deutschland und aus afrikanischen Ländern Kooperationen miteinander eingehen? Wie könnte die künstlerische Zusammenarbeit aussehen? Welche Perspektiven, aber auch Herausforderungen ergeben sich? Ist eine Kommunikation über Sprach- und Kulturgrenzen hinaus möglich und produktiv? Diese Fragen stellte sich die Kulturstiftung des Bundes und rief 2012 das Förderprogramm TURN ins Leben. Zum Abschluss der Förderung gab die Stiftung bei Basiliscus Film eine Webdokumentation in Auftrag, die all diese und mehr Fragen aufgreift und ausgesuchte Projekte, die in den vergangenen sieben Jahren entstanden sind, porträtiert. Herausgekommen ist ein interaktiver Film, den die Kulturstiftung des Bundes jetzt der großen Öffentlichkeit präsentiert hat.

Stellvertretend für mehr als 100 geförderte Projekte stellt der 30-minütige Film neun Arbeiten und ihre InitiatorInnen vor. Zusätzlich zu den porträtierten Projekten bietet die Webdoku über diverse Links und Infobuttons vertiefende Inhalte zu diversen relevanten Themen.

Geschichten nonlinear erzählen und interaktiv erlebbar machen - Die Webdoku

Das war ein tolles Projekt, durch das wir auf der einen Seite eindringlich in ein sehr aktuelles Thema eintauchen konnten, uns auf der anderen Seite aber auch mit einem spannenden neuen Format - der Webdoku - auseinandersetzen konnten. Wir sprachen mit außergewöhnlichen KünstlerInnen, KuratorInnen, MusikerInnen, TheatermacherInnen, PerformerInnen und Expertinnen, die alle ihre individuelle Geschichte und unterschiedlichen kulturellen Hintergründe mit in die Interviews brachten. Grundlage für eine sehr lebendige und intensive Gesprächs- und Projektsituation, manchmal herausfordernd, aber immer bereichernd. Die Vielfältigkeit der Kooperationen und die Interdisziplinarität haben uns beeindruckt, ebenso die unterschiedlichen Perspektiven auf die Zusammenarbeiten.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die das Vertrauen hatten sich uns gegenüber zu öffnen und uns an ihrer Arbeit teilhaben zulassen. Ein besonders großer Dank geht auch an Anne Fleckstein und Juliane Köber von der Kulturstiftung des Bundes, die uns anderthalb Jahre durch Höhen und Tiefen begleitet und immer ihr Bestes gegeben haben.

Publiziert in BLOG - NEWS
Sonntag, 17 May 2020

TURN - Die Webdokumentation

Ein interaktives, crossmediales Dokumentarfilmprojekt im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes

2012 rief die Kulturstiftung des Bundes das Programm TURN ins Leben. Das Ziel: Kulturschaffende aus Deutschland und vom afrikanischen Kontinent zusammenzubringen. Die Idee: neue Möglichkeiten der künstlerischen Zusammenarbeit auszuprobieren und Kooperationen einzugehen. So sind über 100 Projekte in mehr als 30 Ländern entstanden. Gemeinsam spiegeln sie ein komplexes künstlerisches Schaffen auf beiden Seiten, das in der Zusammenarbeit an Möglichkeiten und Kraft gewinnt.

Zum Abschluss der Förderung TURN wünschte sich die Stiftung eine angemessene Dokumentation des Förderprogramms. So entstand die Idee für einen interaktiven Webfilm, den Basiliscus Film im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes 2019/2020 produzierte. In der Webdokumetation stellen wir beispielhaft unterschiedliche einzelne Projekte vor, die mit dem Fonds TURN in den vergangenen Jahren gefördert wurden. Wir sprachen mit KuratorInnen, KünstlerInnen, RegisseurInnen, PerformerInnen, MusikerInnen und ExpertInnen aus afrikanischen Ländern und Deutschland. Sie berichteten uns von ihren Erfahrungen mit TURN. Welche Herausforderungen gab es? Welche Hoffnungen, Wünsche und Ziele? Wie kann eine gemeinsame künstlerische Arbeit über Kontinente hinweg funktionieren? Welche Perspektiven bleiben?

Die interaktive Webdoku ist für diese umfangreiche Thematik ein super Format, denn sie bietet eine große Bandbreite viele zusätzliche Informationen in einen Film einzuarbeiten.

Der Kernfilm in klassischer, linearer Erzählstruktur

Zuerst haben wir einen 30-minütigen Kernfilm produziert, der neun unterschiedliche Kulturprojekte und die verantwortlichen Personen dahinter vorstellt. Der Film hat eine ganz klassische lineare Filmstruktur und wird nur über die Interviews der Protagonisten erzählt. Doch über den Kernfilm hinaus präsentiert die Webdoku weiterführende Links, über die die UserInnen weiterführendes Material finden können. Das setzen wir über die sogenannte elastische Erzählstruktur um, d. h. wir bieten über die Links, die durch einen pulsierenden Button zusätzlich gekennzeichnet sind, regelmäßig an, die lineare Dramaturgie zu verlassen. Diese Links laden zum Beispiel ein, relevante Webseiten zu den vorgestellten Projekten zu besuchen, vertiefende Interviews zu hören, Fotos oder Konzerte anzuschauen. Die Links sind ein Angebot noch intensiver in das Thema einzutauchen und auf eine Entdeckungsreise zu gehen, die die Zuschauenden ganz individuell gestalten können. Die UserInnen können immer wieder zum Hauptstrang der Geschichte zurück und die Dramaturgie wird nicht verändert.

Für die interaktive Webdoku entwickelten wir außerdem ein individuelles grafisches und farbliches Design.

Dieses Projekt war aus zwei Gründen für uns besonders bemerkenswert. Zum einen die journalistische Auseinandersetzung mit dem vorgegebenen Thema, das aktuell in vielen Kulturinstitutionen aufgegriffen und so auch ins öffentliche Bewusstsein gerückt wird. Deutschlands Kolonialgeschichte greift bis in die Gegenwart, sie ist längst nicht aufgearbeitet und das konnten wir in fast allen Gesprächen spüren, auch wenn sie nicht vordergründig das Thema war. Unsere koloniale Geschichte spielte natürlich auch eine Rolle in den künstlerischen Kooperationen, hat immer wieder zu Spannungen und großen Herausforderungen geführt. Das beschäftige uns nach den jeweiligen Drehtagen oft noch lange, und zeigte uns auch, wie wenig wir uns in Deutschland mit dieser Geschichte auseinandersetzen.

Zum anderen arbeiteten wir mit einem neuen, sehr interessanten und bei uns viel zu wenig verbreiteten Format: die Webdoku. Es gibt viele Möglichkeiten eine Webdoku zu gestalten und das war auch für uns eine Spielwiese der unterschiedlichen Optionen und Wege. Es hat riesen Spaß gemacht und unseren Blick auf unsere filmische Arbeit weit geöffnet.

Mehr Einzelheiten zu den unterschiedlichen Stationen dieser Filmproduktion findet Ihr auf unserer BLOG-Site.

Mittwoch, 10 October 2012

Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm in Hamburg und Wien

Ausrangierte Arbeitsbekleidung auf dem Laufsteg der Wiener Fashion Week

Für unseren Film über Daniel Kroh begleiten wir den Designer nach Hamburg. Von einer Firma, die Arbeitskleidung herstellt bezieht er sein Arbeitsmaterial: Kochhosen, Schweißerhosen, Zimmermannshosen…. Aus Daniels Erzählungen wussten wir, was uns erwartet, aber die Realität sah dann doch sehr viel schöner aus. In riesigen Containern befindet sich die ausrangierte Arbeitskleidung und Daniel darf aus dem Vollen schöpfen. Seine Freude und Aufregung darüber konnten wir hautnah spüren.

Für den Global Skin Filmwettbewerb haben wir uns gemeinsam entschlossen einen kurzen Dokumentarfilm über Daniels Upcycling-Mode zu drehen. Dazu begleiteten wir den Designer auch nach Wien, wo er während der Fashionweek seine neuste Kollektion zeigen konnte.

Ausrangierte Arbeitsbekleidung

Aussortierte Arbeitsbekleidung

Arbeitsbekleidung Container

Aus rießigen Containern kann Daniel Kroh die besten Stück aussortieren

Interview Daniel Kroh

Mode-Designer Daniel Kroh posiert für's Interview

Gereinigte Arbeitsbekleidung

Gereinigte Arbeitsbekleidung, vorbereitet zur Auslieferung

CVS Buco Hamburg

Blick in die Lagerhallen von CVS Buco, Hamburg

Upcycling Mode Daniel Kroh

So kann dann die Upcycling-Mode von Daniel Kroh aussehen

Publiziert in BLOG - NEWS
Samstag, 20 September 2003

Der Dokumentarfilm »Rauschzustände«

Dokumentarfilm über das sammeln von ganz unterschiedlichen Dingen

Paul ist Messie. Er sammelt alles auf, was noch irgendwie brauchbar und nützlich sein könnte. Dabei hat er ein regelrechtes Mitleid mit den Dingen. Der manische Sammlertrieb findet seinen höchsten Ausdruck im Chaos von Pauls Wohnung.

Dirik von Oettingen ist Sammler von kleinen bunten Orangenpapieren. Die Sammlung ist sein Leben. Mit ihr möchte er eine winzige Nische im Gedächtnis der Menschheit ausfüllen. Dafür verwendet er viel Zeit, um die Exemplare zusammenzutragen und zu ordnen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sammelt und archiviert eine Vielzahl von Daten über die Erde und erstellt so neue Sammlungen im Dienste der Wissenschaft und Forschung.

Das gemeinsame, verbindende Element der drei Archetypen des Sammelns bilden die Waldsequenzen. Der Wald spiegelt die Themen Sammelund und Ordnung noch einmal ganz neu wieder: Die Natur selbst wird geordnet in Klassen, Gruppen, Familien, Gattungen und Arten.

Donnerstag, 10 July 1997

Dokumentarfilm »Nachtleben«

Dokumetarfilm über die Erlebniswelt von Blindgeborenen und Späterblindeten

Blindgeborene und Späterblindete erfahren ihre Umwelt sehr unterschiedlich. Dieser Dokumentarfilm begleitet das blinde Ehepaar Dunker. Dabei kann Herr Dunker noch Farben und Umrisse erkennen, doch Frau Dunker hat in beiden Augen Prothesen und konnte noch nie sehen.

Herr Bünte ist ein Späterblindeter. Erst mit Ende 30 wurde sein Augenlicht durch eine Krankheit immer schwächer, bis er irgendwann nichts mehr sehen konnte. "Meine Umwelt ist nun in ein freundliches Grau getaucht.", sagt er heute. Doch er weiß noch aus seiner Erinnerung, wie eine Wiese aussieht, was Wolken sind, und dass das Postauto gelb ist. Er kann sich einen Menschen vorstellen, der lacht oder böse guckt. Mit all diesen Begriffen kann Frau Dunker nichts anfangen. Sie hat ihre sehr eigenen Vorstellungen von einer Wiese oder von Wolken. Doch Begriffe wie Gelb, Blau oder Rot werden für sie immer etwas Abstraktes bleiben.

D 1997 | 40 min | Mini DV | Ein Film von Uwe Schwarze und Oliver Jahn | Kamera: Oliver Jahn | Montage: Uwe Schwarze und Oliver Jahn | Buch und Idee: Uwe Schwarze

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