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Freitag, 15 December 2017

Filmproduktion TV-Serie: Meisterwerke Revisited

Edward Munch „Der Schrei“

1892 löste eine Ausstellung des Malers Edvard Munch im Berliner Kunstverein einen Skandal aus. Die dort gezeigten Bilder - wie „Der Schrei“ wurden von einigen Mitgliedern des Vereins als eine von Anarchie inspirierte Provokation gesehen. Dem Künstler attestierten sie den Einfluss der sensualistischen Impressionisten Frankreichs. Und französische Einflüsse waren damals im Deutschen Reich absolut tabu. Die Ausstellung wurde geschlossen - der Künstler erlebte so seinen internationalen Durchbruch.

Im Sommer 2004 wurden die Gemälde Der Schrei und Madonna aus dem Munch-Museum in Oslo gestohlen. Am 31. August 2006 stellte die norwegische Polizei die beiden Bilder – aus den Rahmen gerissen – sicher. Im Jahr 2012 wurde eine der vier Variationen des Gemäldes Der Schrei in New York für 119,9 Mio. Dollar versteigert. Es löste damit das Gemälde „Akt mit grünen Blättern“ und „Büste“ des spanischen Malers Pablo Picasso als das teuerste verkaufte Bild der Welt ab. Picassos Gemälde war 2010 für 106,5 Millionen Dollar verkauft worden.

Heute kann man das Meisterwerk im National Museum in Oslo anschauen.

Konzept

Eine Europareise zu den Ikonen der Kunstgeschichte

Zehn Gemälde, die jeder kennt. Zehn Maler und ihre Biografien. Zehn Meisterwerke der Kunstgeschichte. Hunderttausendfach zitiert, reproduziert und rezipiert. In der Serie „Meisterwerke Revisited” reisen wir zu den bekanntesten Museen Europas, zeigen ihre berühmtesten Werke und wagen einen neuen Blick auf jedes einzelne.

Welche Merkmale erfüllt die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, um eine Ikone zu sein? Oder der Schrei von Edvard Munch? Werber, Designer, Künstler und Kunsthistorikerinnen erzählen uns, warum die alten Meisterwerke immer noch hochaktuell sind und zeigen uns ihre Interpretationen.

In der zehnteiligen TV-Serie „Meisterwerke Revisited“ widmet sich die Berliner Filmproduktion Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle zehn Bildern, die Kultstatus erlangten und unser Kamerateam begab sich auf eine hintergründige Reise quer durch Europa zu den berühmtesten Gemälden der Kunstgeschichte.

Freitag, 15 December 2017
Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden

Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden

Jeder kennt sie, die „Mona Lisa” von Leonardo da Vinci oder „Das Mädchen mit den Perlenohrring” von Johannes Vermeer. Die Meisterwerke der Kunstgeschichte ziehen Menschen in ihren Bann und locken jedes Jahr zehntausende Besucher in die Museen, in denen sie ausgestellt sind. Sie sind Touristenmagnete von beständiger Attraktivität. Die Dokumentation „Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden” , produziert im Auftrag von Kultur.21 der Deutschen Welle, besucht fünf bedeutende Museen Europas und zeigt deren wichtigste Gemälde - Ikonen unserer Zeit. Kuratoren und Direktorinnen der Museen sprechen über die Geschichte und Beliebtheit der jeweiligen Kunstwerke. Warum ist zum Beispiel die Inszenierung eines Bildes in den Museen ein wichtiger Faktor für die Bekanntheit eines Oeuvres?

Die Dokumentation erklärt, welche Voraussetzungen ein Gemälde braucht, damit es so häufig zitiert und kopiert wird. Um zu verdeutlichen, wie die Werke ihren Kultstatus erreichten, zeigen wir zahlreiche aktuelle Reproduktionen und treffen außerdem Künstler, Designer und Werber, die mit den original Motiven arbeiten. Sie legen dar, warum ein jahrhundertealtes Gemälde sich für eine Reinterpretation eignet. Warum funktioniert die Mona Lisa, gemalt im frühen sechszehnten Jahrhundert, zum Beispiel immer noch als Werbegesicht und warum ist „Der Kuss” von Gustav Klimt als Marketingprodukt unschlagbar? Welche Rolle spielt die Persönlichkeit der Künstler für den Ruhm eines Meisterwerkes? Kann ein Diebstahl oder eine skandalträchtige Ausstellungseröffnung diesen steigern? So lassen sich Übereinstimmungen entdecken, die erklären, warum ausgerechnet diese Gemälde Kult-Status erreichten. Die 26-minütige Dokumentation „Meisterwerke - Wie Bilder zu Ikonen werden” begibt sich auf eine Reise zu den wichtigsten Museen Europas und erzählt, wie fünf Bilder der Kunstgeschichte zu Ikonen unserer Popkultur wurden.

Mittwoch, 09 September 2015
Sandro Botticelli „Die Geburt der Venus“

Filmproduktion TV-Serie: Meisterwerke Revisited

Sandro Botticelli „Die Geburt der Venus“

Sie gilt als das erste Supermodel der Kunstgeschichte – die Venus des Italieners Sandro Botticelli aus dem 15. Jahrhundert. Noch heute ist das Motiv Inspirationsquelle und Vorlage für Filmemacher, Designer und Künstler.

Sandro Botticelli malte das Bild 1484 bis 1485 in Florenz. Der wohlhabende Stadtstaat am Arnoufer war damals eines der Kulturzentren Europas und Ursprung sowie Mittelpunkt der Renaissance. Auftraggeber des Bildes war vermutlich Lorenzo di Pier Francesco de‘ Medici aus einer Nebenlinie der Medici-Dynastie. Das Werk war für einen Raum in seiner Villa Castello nahe Florenz bestimmt. Botticellis „Venus“ ist der erste weibliche Akt der Neuzeit. In einer übergrossen Muschel taucht die Venus aus dem Meer und lässt sich von dem Windgott Zephyros und seiner Frau Flora, der Königin der Blumen, ans Ufer wehen. Der Körper der Venus galt in der Renaissance als vollkommen. Ihre glatte Haut, ihr hübsches Gesicht und ihre perfekte Figur machten sie zum Symbol der Schönheit. Erst 1815 erstmals in den Uffizien öffentlich ausgestellt.

Konzept

Eine Europareise zu den Ikonen der Kunstgeschichte

Zehn Gemälde, die jeder kennt. Zehn Maler und ihre Biografien. Zehn Meisterwerke der Kunstgeschichte. Hunderttausendfach zitiert, reproduziert und rezipiert. In der Serie „Meisterwerke Revisited” reisen wir zu den bekanntesten Museen Europas, zeigen ihre berühmtesten Werke und wagen einen neuen Blick auf jedes einzelne.

Welche Merkmale erfüllt die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, um eine Ikone zu sein? Oder der Schrei von Edvard Munch? Werber, Designer, Künstler und Kunsthistorikerinnen erzählen uns, warum die alten Meisterwerke immer noch hochaktuell sind und zeigen uns ihre Interpretationen.

In der zehnteiligen TV-Serie „Meisterwerke Revisited“ widmet sich die Berliner Filmproduktion Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle zehn Bildern, die Kultstatus erlangten und unser Kamerateam begab sich auf eine hintergründige Reise quer durch Europa zu den berühmtesten Gemälden der Kunstgeschichte.

Dienstag, 11 August 2015

TV-Serie: Meisterwerke Revisited

Leonardo da Vinci „Mona Lisa“

Jeder kennt sie, die Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Aber warum ist das so? Warum hat sich ausgerechnet dieses Bild so in unseren Alltag eingeprägt? Sein Wiedererkennungswert ist immens, egal in welchem Zusammenhang wir das Kunstwerk sehen. Jede Ikone der Kunst hat ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Hintergrund, der sie zum Klassiker gemacht hat. Anfang des 15. Jahrhunderts entstanden, wurde das Bild erst durch einen Diebstahl 1911 weltbekannt und entwickelte sich von da an zu einer Ikone.

Konzept

Eine Europareise zu den Ikonen der Kunstgeschichte:
10-teilige TV-Serie für die Deutsche Welle | euromaxx

Zehn Gemälde, die jeder kennt. Zehn Maler und ihre Biografien. Zehn Meisterwerke der Kunstgeschichte. Hunderttausendfach zitiert, reproduziert und rezipiert. In der Serie „Meisterwerke Revisited” reisen wir zu den bekanntesten Museen Europas, zeigen ihre berühmtesten Werke und wagen einen neuen Blick auf jedes einzelne.

Welche Merkmale erfüllt die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, um eine Ikone zu sein? Oder der Schrei von Edvard Munch? Werber, Designer, Künstler und Kunsthistorikerinnen erzählen uns, warum die alten Meisterwerke immer noch hochaktuell sind und zeigen uns ihre Interpretationen.

In der zehnteiligen TV-Serie „Meisterwerke Revisited“ widmet sich die Berliner Filmproduktion Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle zehn Bildern, die Kultstatus erlangten und unser Kamerateam begab sich auf eine hintergründige Reise quer durch Europa zu den berühmtesten Gemälden der Kunstgeschichte.

Dienstag, 11 August 2015

TV-Serie: Meisterwerke Revisited

Gustav Klimt „Der Kuss“

Das Bild „Der Kuss“ ist das berühmteste Werk des Malers Gustav Klimt. 1908 fertiggestellt, wurde es zu einem der Schlüsselwerke des Jugendstils und darüber hinaus zu einer modernen Ikone, das man heute im Museum Belvedere in Wien betrachten kann.

Eine oft entscheidende Voraussetzung, um aus einem Bild ein Kultbild zu machen, ist der Ruf des Künstlers – je geheimnisvoller sein Leben, oder je skandalumwitterter, umso besser! In Gustav Klimts Leben gab es einige Skandale. Dabei ging es häufig um seine Beziehungen zu Frauen, und seine teils sogar als pornographisch empfundenen Bilder. Der Typus der Femme fatale war tatsächlich Klimts Lieblingsmotiv. In Klimts Gemälde der „Kuss“ ist es genau diese geheimnisvolle, erotische Färbung des Bildes, die es zum Kult werden lässt.

Konzept

Eine Europareise zu den Ikonen der Kunstgeschichte

Zehn Gemälde, die jeder kennt. Zehn Maler und ihre Biografien. Zehn Meisterwerke der Kunstgeschichte. Hunderttausendfach zitiert, reproduziert und rezipiert. In der Serie „Meisterwerke Revisited” reisen wir zu den bekanntesten Museen Europas, zeigen ihre berühmtesten Werke und wagen einen neuen Blick auf jedes einzelne.

Welche Merkmale erfüllt die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, um eine Ikone zu sein? Oder der Schrei von Edvard Munch? Werber, Designer, Künstler und Kunsthistorikerinnen erzählen uns, warum die alten Meisterwerke immer noch hochaktuell sind und zeigen uns ihre Interpretationen.

In der zehnteiligen TV-Serie „Meisterwerke Revisited“ widmet sich die Berliner Filmproduktion Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle zehn Bildern, die Kultstatus erlangten und unser Kamerateam begab sich auf eine hintergründige Reise quer durch Europa zu den berühmtesten Gemälden der Kunstgeschichte.

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