Basiliscus Film ist eine Berliner Filmproduktionsfirma. Wir entwickeln und produzieren als Full-Service Agentur Industrie- und Imagefilme, Webvideos und Fernsehbeiträge.

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Donnerstag, 25 August 2022

Dreharbeiten für einen Imagefilm an fünf Berliner NS-Gedenkorten

Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, kurz die StäKo, beauftragt uns für die Produktion eines Imagefilms und verschiedener Social-Media-Clips

Berlin ist ein Erinnerungsort. Die Stadt atmet Geschichte, das erleben wir immer wieder, wenn wir durch ihre Straßen laufen. An vielen Stellen ist diese eng mit der Terrorherrschaft des Nationalsozialismus verbunden. Es gibt so viele historische Gebäude, Viertel und Plätze, die Zeugnis davon ablegen. Außerdem dokumentieren zahlreiche Gedenkstätten und Museen die nationalsozialistischen Verbrechen.

Die Ständige Konferenz widmet sich diesen Orten mit dem Ziel, die einzelnen Institutionen besser miteinander in Kontakt zu bringen, gemeinsam Veranstaltungen und Projekte zu entwickeln und diese in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mit einem modernen Video- und Medienkonzept wollen wir ein junges Publikum ansprechen

In einem Imagefilm wollen wir die fünf Gedenkstätten, die der Ständigen Konferenz angehören, das Holocaust-Denkmal, die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, die Topographie des Terrors, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Haus der Wannsee-Konferenz, näher vorstellen. Es soll ein kurzweiliger Film werden, der informieren, aber auch Lust machen soll, sich intensiver mit dem Sujet zu beschäftigen.

Aber wie lässt sich das wohl schwerste Thema in der deutschen Geschichte progressiv und zeitgemäß für junge Menschen darstellen, mit dem angemessenen Respekt, aber gleichzeitig auch der entsprechenden Verve? Diese Frage haben wir mit unserer Kundin und im Team sehr lange diskutiert. Und wann immer sich die Gelegenheit ergab, haben wir junge Menschen in unserem Umfeld gefragt, wie sie sich einen Film über die NS-Gedenkorte wünschen würden. „Nicht langweilig. Interessant und schnell erzählt”, war die häufigste Antwort. Aber was genau heißt das: nicht langweilig, interessant? Ist so eine Beschreibung nicht vor allem subjektiv?

Wir alle kennen die ausführlichen Dokumentationen zum Thema: Klaviermusik, lange Einstellungen, langsame Kamerafahrten, getragene, dunkle Sprecherstimme… Unsere Filmidee hat einen anderen Anspruch. Wir wollen aufmerksam machen auf die bedeutende Arbeit der StäKo, die eine wichtige Ansprechpartnerin für Fragen der Erinnerungskultur ist. Wir wollen junge Menschen erreichen, sie ermuntern und ihnen zeigen, dass ein schmerzhafter Geschichtsstoff natürlich immer schmerzhaft bleibt, aber es wert ist, sich mit ihm zu beschäftigen. Welche Mittel setzen wir dafür ein? Wir entscheiden uns, eine eigene Musik komponieren zu lassen, eine Art Soundkulisse, elektronisch und abwechslungsreich. Wir engagieren einen Zeichner, der mit einem lebendigen Grafikkonzept unser Filmmaterial ergänzt. Wir arbeiten mit Drohnenaufnahmen, mit denen wir jeden Gedenkort einführen, ein immer wiederkehrendes Element, das vor allem beim Stelenfeld sehr eindrucksvoll ist. Und wir planen - ja genau - schnelle Schnitte zu setzen, die zum Zeitgeist und zum Social-Media-Nutzungsverhalten von Jugendlichen passen. Es ist - zugegeben - ein kleines Experiment. Aber wir sind sehr froh, dass das Team der StäKo sich für eine andere als die bekannte Filmsprache in Bezug auf das Thema entschieden hat. Die kurzen Social-Media-Clips über die jeweiligen Gedenkstätten ergänzen das Konzept.

Dreharbeiten Gedenkstätte Deutscher Wiederstand

Dreharbeiten in der Gedenkstätte Deutscher Wiederstand

Haus der Wannseekonferenz Filmaufnahmen für Imagefilm

Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Ausstellung Haus der Wannseekonferenz Kamerateam

Dreharbeiten in der Ausstellung vom Haus am Wannsee

Ausstellung Holocaust Mahnmal Berlin

Die unterirdischen Ausstellungsräume des Holocaust-Mahnmals in Berlin, auch bekannt als Stelenfeld

Imagefilm - Dreharbeiten Topographie des Terrors

Dreharbeiten am Berliner Erinnerungsort »Topographie des Terrors«

Kamerateam Sachsenhausen Stand des Maschinengewehrs

Im Turm A: Der Stand des Maschinengewehrs im KZ Sachsenhausen

Die Dreharbeiten an Erinnerungsorten, die uns nachhaltig berühren

Einen Imagefilm zu produzieren, der unser Drehteam dann an fünf NS-Gedenkorte bringt, führt dazu, dass wir uns als Filmemacher und Filmemacherinnen auch noch einmal neu mit der Materie beschäftigen und in unsere Geschichte eintauchen. Für was stehen die einzelnen Orte? Wie wurde das Thema aufgegriffen und aufgearbeitet? Welche Elemente sind ikonisch und was lässt sich erst auf den zweiten Blick entdecken? Da wir keine lange Dokumentation produzieren, sondern einen Film, der maximal 4 Minuten lang werden soll, müssen wir uns konzentrieren und die markanten Merkmale der Orte herausarbeiten. Das ist gar nicht so einfach, wenn es zu jedem Ort so viel zu erzählen gibt.

Jede Erinnerungsstätte hat eine sehr eigene Stimmung und die wollen wir natürlich auch in unseren Bildern einfangen. Besonders bewegt uns das KZ-Sachsenhausen, das 1936 in Oranienburg nördlich von Berlin errichtet wurde. Von dem Turm A aus, der Sitz der SS-Lagerleitung war und in dessen oberstem Stockwerk sich der „Stand des Maschinengewehrs” befand, hatte man einen Blick über die gesamte Anlage. Vom Turm aus wurde der Appellplatz überwacht, an den die Baracken fächerförmig angeordnet waren. Diese Anordnung wird auch die „Geometrie des totalen Terrors” genannt. Mehr als achtzig Jahre nach den Verbrechen der Nationalsozialisten an diesem Ort zu filmen, wissend, was hier passiert ist, hallt lange nach.

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Montag, 25 July 2022

Digitale Geschäftsberichte mit Filmproduktionen abwechslungsreicher gestalten

Drei Filme für die Hamburger Berichtsmanufaktur für den Geschäftsbericht 2021 eines Berliner Immobilienunternehmens

Die Hamburger Berichtsmanufaktur beauftragt uns mit der Produktion von drei kurzen Filmen für einen Berliner Immobilienkunden. Der Kunde möchte seinen aktuellen Geschäftsbericht nicht nur in schriftlich aufgearbeitet wissen, sondern zusätzlich einige Themen filmisch präsentieren. Dafür nehmen wir drei wichtige Geschäftsfelder des vergangenen Jahres in den Fokus. Wir drehen in Berlin an unterschiedlichen Standorten, einer aktuellen Baustelle, einem Kiez in Spandau, in dem das Unternehmen eine umfassende Sanierung plant und in Gropiusstadt, wo in den nächsten Jahren drei neue Gebäude entstehen sollen.

Reportage-Stil für drei Kurzfilme

Der Wunsch des Kunden ist, dass alle drei Filme möglichst wenig inszeniert sind, sondern wir die Protagonist:innen mit der Kamera begleiten, während sie die einzelnen Immobilienprojekte besichtigen. Sie führen uns durch die Filme, sprechen über ihre geplanten und bereits vorhandenen Bauvorhaben, das zurückliegende, sehr erfolgreiche Jahr, ihre Aufgaben und Ziele.

Ein Geschäftsbericht legt die Zahlen einer Firma offen, es geht um die wirtschaftliche Einordnung, um Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung. In unseren Filmen soll all das keine große Rolle einnehmen, sondern wir wollen das Unternehmen und seine Ausrichtung über die Personen näher kennenlernen. Wer sind die Menschen, die das Unternehmen durch das Jahr begleitet, Höhen und Tiefen erlebt haben? Vor allem auch während der Corona-Pandemie. Es darf ruhig ein bisschen emotional werden.

Filmarbeiten für Geschäftsberichte sollen (auch) Spaß machen

Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer eines Unternehmens für so ein umfangreiches Projekt zu gewinnen ist immer eine kleine Herausforderung, denn in der Regel sind sie mit anderen Dingen beschäftigt, als vor einer Filmkamera „möglichst natürlich” zu agieren und zu sprechen. Und: Sie haben immer wenig Zeit. Umso wichtiger ist es, auch wenn sich die Unternehmensführung - wie in diesem Fall - jeweils einen ganzen Tag für die Dreharbeiten Zeit nimmt, klare Regieanweisungen zu geben und ganz deutlich zu machen, warum es nötig ist immer wieder die gleichen Handlungsabläufe durchzuspielen. Denn sobald die Protagonist:innen verstehen, warum eine Szene wiederholt und durch unterschiedliche Einstellungen aufgelöst wird, bleiben sie konzentriert und haben Spaß an dem, was sie tun. Und das ist für einen langen und oft anstrengenden Drehtag enorm wichtig.

Stimme der Protagonist:innen vs professionelle Vertonung

Die Geschäftsführer:innen geben den Filmen auch ihre Stimmen, es gibt keine Nachvertonung mit professionellen Sprecher:innen. Auch dieses Stilmittel soll Nähe schaffen, wir lassen die Beteiligten sprechen, von ihren Erfahrungen des vergangenen Jahres erzählen und von ihren Wünschen für das kommende. Wir zeigen die Protagonist:innen alle kurz im ON in einer klassischen Interviewsituation, so lassen wir die Zuschauenden sehen, wer die Sprechenden sind. Wir führen aber zusätzlich gesetzte Interviews, die wir unter die Bildsequenzen legen. Warum? Wir wollen einen neutralen Sound für alle Motive. Kein Vogelgezwitscher im Hintergrund, kein Rasenmäher, kein Verkehrslärm. Außerdem können wir so ein „normales” Gespräch mit den Unternehmenslenker:innen führen, ohne Ablenkung von außen.

Filme als imageprägendes Stilmittel für digitale Geschäftsberichte

Digitale Geschäftsberichte liegen absolut im Trend. Die meisten Menschen informieren sich online, auch in Bezug auf Firmenbilanzen. Deswegen sind wir überzeugt, dass ein digitaler Bericht eine viel breitere Öffentlichkeit anspricht, als eine gedruckte Version. Auf einer eigenen Webseite lässt sich ein Geschäftsbericht optimal und vor allem nutzerfreundlich aufbereiten. Denn der Fokus eines solchen Berichts liegt ja immer auf den Zahlen und die gehören eher zum trockenen Teil eines Geschäfts. Werden diese aber eingebettet in ein ansprechendes und absolut zeitgemäßes Format, lässt sich das Zahlenwerk gleich viel einfacher konsumieren.

Geben Texte, Fotos und Filme - an dieser Stelle kommen wir ins Spiel - noch zusätzliche Informationen und vielleicht auch eine kleine Abwechslung zum knallharten Thema - dann kann so ein Geschäftsbericht richtig unterhaltsam sein und ein umfassendes Bild von dem vorausgegangenen Geschäftsjahr abgeben. Filme für den Geschäftsbericht sind ein kreatives Stilmittel, die einen Geschäftsbericht, der immer die Visitenkarte eines Unternehmens sein sollte, aufwerten können. Sie zeugen von Zeitgeist und Modernität. Und es gibt unzählige Möglichkeiten mit einem Film der eigenen Zielgruppe Zusatzinformationen zu bieten, sei es über ein pointiertes Statement, ein Porträt, ein ganz bestimmtes Thema oder einfach nur eine atmosphärische Bildauswahl der vergangenen zwölf Monate. Um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen, lässt sich ein digitaler Bericht auf unterschiedlichen Social Media Kanälen verlinken, er kann via Newsletter beworben oder gezielt an Kunden verschickt werden. Aber den größten Gewinn erzielen digitale Geschäftsberichte in Bezug auf das Image eines Unternehmens.

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Mittwoch, 20 October 2021

Imagefilm für ein Berliner Vermessungs- und Soft­ware­unter­nehmen

ARC-Greenlab bietet moderne Soft­ware­lösungen und Beratungs­dienst­leistungen mit den Schwer­punkten Ver­messung, Geo­informations­systeme (GIS), Forst und Umwelt sowie Building Information Modelling (BIM)

Als der Vermessungsdienstleister ARC-Greenlab mit dem Wunsch, einen Imagefilm produzieren zu lassen, auf uns zu kam, wussten wir noch nicht, wie umfangreich das Portfolio der Firma ist und wie viele spannende Arbeitsbereiche es beinhaltet. Schnell wurde aber deutlich, es gibt die Vermesser im „Feld”, also diejenigen, die draußen mit Tachymetern, Laserscannern und Drohnen Vermessungsdaten erfassen und Gebäude, Straßen, Bauland, Acker- und Waldflächen vermessen. Diese Daten stellen sie den Softwareentwicklern, Dateningenieuren, CAD-, GIS- und BIM-Spezialisten im Büro zur Verfügung. Sie werten die Daten aus, verarbeiten sie weiter und erstellen für die Kunden 3-Modelle, Pläne und Karten. Die unterschiedlichen Arbeitsfelder sind eng miteinander verknüpft.

Wir wurden beauftragt, für eine digitale Messe einen dreiminütigen Imagefilm zu produzieren und das vielseitige Dienstleistungsangebot des Kunden vorzustellen. Dafür drehte unser Kamerateam einen Tag in den Büros am Firmensitz in Berlin-Treptow und einen weiteren auf einer aktuellen Baustelle. Außerdem waren wir noch auf weiteren Vermessungsflächen unterwegs, denn wir wollten die unterschiedlichen Vermessungswerkzeuge im Einsatz sehen.

Der Kunde wünschte sich, dass statt der Mitarbeiter:innen des Unternehmens, Schauspielerinnen und Schauspielern die diversen Tätigkeiten darstellen. Das bedeutete, dass wir unseren Darsteller:innen im Detail alle Tätigkeitsfelder an den hochkomplexen Vermessungsgeräten und die Bedienung der hauseigenen Software erklären mussten. Hierfür unterstützte uns ein sehr engagiertes Mitarbeiterteam von ARC-Greenlab, das noch dazu sehr geduldig war. Und nicht nur die Darsteller:innen, auch die Regie und Kamera benötigten eine entsprechende Einweisung in die Arbeitsabläufe, denn wir mussten am Ende beurteilen, ob die Aktionen auf der Baustelle und die Bedienung der technischen Geräte richtig durchgeführt wurden. Für beide Seiten waren das zwei sehr ereignisreiche und lernintensive Tage zum Thema Vermessungswesen.

Die Kunden kommen aus der Bau­wirtschaft, von Tele­kommunikations­unter­nehmen, dem Verkehrs- und Transport­wesen und aus Behörden von Bund, Ländern und Kommunen

Am zweiten Drehtag filmte das Team unserer Filmproduktion auf einer realen Baustelle, der Verlängerungstangente der A100 in Berlin-Neukölln. Hier kamen der Laserscanner und das Tachymeter zum Einsatz und die Vermessungsspezialisten von ARC-Greenlab begleiteten unsere Dreharbeiten. Die Schauspielerinnen und Schauspieler lernten zum einen die technischen Geräte zu bedienen, aber auch, wie groß eine Vermessungsmarkierung sein sollte.

ARC-Greenlab bietet zwei eigene Softwarelösungen an. Die eine, gl-survey, wird vor allem von Anwendern aus der Ingenieur-, Kataster- und Bahnvermessung genutzt. Um im Film diese Software darzustellen, nutzten wir die aufbereiteten digitalen Vermessungsdaten, die auf der Baustelle der A100 entstanden sind. Die zweite firmeneigene Software heißt gl-forest. Diese kommt im Forst-, Jagd- und Umweltmanagement zum Einsatz. Zur Veranschaulichung der Nutzungsmöglichkeiten dieser Software-Plattform drehten wir in der Berliner Königsheide. Hier sind sehr beeindruckende Bilder entstanden, denn mit unserer Drohne beobachteten wir die Vermessungsdrohne von ARC-Greenlab beim Sammeln von Vermessungsdaten.

Alle Dreh­arbeiten für den Imagefilm mit der neuen Sony FX6

Kurz zuvor war, nach ungewöhnlich langer Wartezeit, endlich die neue Sony FX6 bei uns eingetroffen. So haben wir uns entschlossen, dass gesamte Projekt mit der neuen Kamera zu drehen und diese dabei auf Herz und Nieren zu überprüfen. Als Optiken verwendeten wir die beiden neuen Sony Festbrennweiten SEL FE 50mm/f2.5 G und das SEL FE 24mm/f2.8 G. Außerdem unterstützte uns das PZ 28-135 mm F4 G OSS von Sony, das schon länger bei uns im Einsatz ist, aber hier am Vollformat-Camcorder FX6 noch einmal richtig gut punkten konnte.

Die Vorteile einer geringen Schärfentiefe bei den lichtstarken Festbrennweiten konnten wir Dank des variablen ND-Filters der FX6 sehr gut zum Einsatz bringen, auch wenn die Schärfe deutlich zunahm, sobald etwas abgeblendet wurde. Der Gesichts- und Augenautofocus ist nach meinem Empfinden schnell irritiert und verlässt immer mal wieder kurz das Gesicht und die Augen. Zum Glück gab es in diesem Film keine Interviews, wo wir uns auf die automatische Schärfennachführung einer unbemannten Zweit-oder Drittkamera verlassen hätten. Vielleicht gibt es aber auch noch einiges in den Einstellungen des Schärfemenüs in der Kamera zu lernen und zu beachten, wofür jetzt, nach unseren Dreharbeiten, Zeit ist.

Ausschnitt aus dem Imagefilm ARC Greenlab zum Thema Vermessung
Drohnenaufnahmen von der A100 Baustelle Imagefilm
Film-Ausschnitt Imagefilm ARC Greenlab gl-forrest
Imagefilm Vermessungsbüro Filmequipment Sony FX6
Samstag, 18 September 2021

Dreharbeiten für die ARC-GREENLAB GmbH, einen Berliner Ver­messungs­dienst­leister

An zwei Dreh­tagen können wir unsere neuen Sony FX6 durch­testen

Zwei Drehtage für das Berliner Vermessungsbüro ARC-Greenlab liegen hinter uns. Wir nutzten die Gelegenheit und testeten ausgiebig unsere neue Sony FX6. Unser Set-up ist wunderbar klein und leicht und umfasst neben dem Camcorder das Sony FE 50mm f2.5 G und das SEL FE 24mm f2.8 G, zwei neue, ebenso kleine Festbrennweiten von Sony. Mit dem variablen ND-Filter der FX6 können wir nun sehr einfach bei offener Blende drehen und selbst mit dem 24mm Objektiv eine wirklich erstaunliche Tiefenunschärfe und ein wunderschön weiches Bokeh erzeugen.

Umsetzung des Story­boards mit Schau­spielerinnen und Schauspielern, statt eigene Mit­arbeiter:innen vor die Kamera zu stellen

Das Vermessungs-Unternehmen wollte aus ganz unterschiedlichen Gründen keine Mitarbeiter:innen vor die Kamera stellen. Für unsere Filmproduktion bedeutete dies, dass wir mit zwei Schauspieler:innen und zwei Models arbeiteten. Zwei Tage waren für unsere Dreharbeiten angesetzt: einer im Büro und an den Arbeitsplätzen der Geodatenauswertung und einer draußen auf den Baustellen und im Feld. Wir hatten zusätzlich ein sehr engagiertes Team von ARC-Greenlab an unserer Seite. Während der Dreharbeiten unterstützen uns die Vermesser und Softwareentwickler sehr und erklärten unseren Schauspieler:innen die hochkomplexen Vermessungsgeräte oder zeigten ihnen an den Computern, welche Möglichkeiten in der Anwendung die selbstentwickelten und -programmierten Softwarelösungen von ARC-Greenlab bieten.

Dreh­arbeiten für das Imagevideo auf dem Erweiterungs­abschnitt der Berliner Stadt­autobahn A100 und in einem Berliner Stadt­forst

Ein aktuelles Projekt der Vermesser von ARC-Greenlab ist der Erweiterungsausbau der Berliner Stadtautobahn A100. Hier entstanden die meisten Aufnahmen für den Imagefilm mit den unterschiedlichen Vermessungsgeräten, zum Beispiel mit einem Tachymeter oder einem Laserscanner. Tatsächlich sehen wir diese Geräte immer mal wieder auf der Straße bei Vermessungen im Einsatz und fragten uns, was genau hier eigentlich passiert. Die Experten vor Ort klärten uns auf und wir konnten uns persönlich die Möglichkeiten der Erfassung von Geodaten anschauen und eigene Messungen vornehmen. Das ist das Tolle an unseren Filmprojekten: Wir lernen für uns unbekannte Bereiche kennen und immer jede Menge dazu.

Die hauseigene Software gl-forest dient Forstleuten und Waldbesitzern zur besseren Beurteilung ihrer Wald- und Forstflächen. Hierfür werden Fotoaufnahmen mit einer Drohne aufgenommen und anschließend analysiert. Mit unserer produktionseigenen Drohne haben wir die Drohne von ARC-Greenlab begleitet. Dabei entstanden auch sehr eindrückliche Aufnahmen.

Baustelle A100 Dreharbeiten Imagefilm

Dreharbeiten mit der FX6 auf der A100 Verlängerungsbaustelle

Sotwareentwicklung Imagefilm Dreharbeiten

In der Softwareentwicklung von ARC-Greenlab

Drohnen über dem Berliner Stadtforst

Kaum zu erkennen: Zwei Drohnen über dem Berliner Stadtforst

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Mittwoch, 17 February 2021

Imagefilm über die Produktion von Medizintechnik

Die aap Implantate AG aus Berlin Tempelhof entwickelt und fertigt Medizintechnik und -produkte für die Traumatologie

Die aap Implantate AG ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Berlin, das sich mit der Entwicklung und Produktion von Medizintechnik und Medizinprodukten, insbesondere im Bereich der Traumatologie, beschäftigt. Hier am Berliner Standort werden anatomische Plattensysteme und eine Vielzahl an unterschiedlichen Lochschrauben mit höchsten Qualitätsanforderungen gefertigt.

Implantate für das deutsche und internationale Gesundheitswesen

Die Produkte von aap werden international vertrieben und in Deutschland dem Gesundheitswesen direkt zur Verfügung gestellt. Interessierten Kunden bot aap regelmäßig Führungen durch die Produktionsstätten in Berlin Tempelhof an. Doch seit der COVID19 Pandemie war das nicht mehr möglich. So beauftragte uns das Medizintechnikunternehmen mit der Produktion eines Imagefilms. Er soll dazu dienen, den Rundgang durch die Werkstätten von aap virtuell und am Bildschirm vorzunehmen. Dem Kunden war es wichtig die industriellen Fertigungsprozesse seiner Produkte abzubilden.

Der Entstehungsprozess der Medizinprodukte im Focus unserer Drehproduktion

Für die Drehproduktion des Imagefilms war unser Kamerateam einen Tag in den verschiedenen Abteilungen des Produktionsstandortes unterwegs und hat die Fertigung der Plattensysteme und der Lochschrauben dokumentiert. Besonders beeindruckend ist der Entstehungsprozess der Plattensysteme.

Ausgangsmaterial ist eine meterlange Titanstange, die im ersten Arbeitsschritt auf Länge geschnitten wird und aus der dann die Lochplatten herausgefräßt werden. In weiteren Schritten geht es um die optimale Qualitätssteigerung durch Polieren, Vermessen, Reinigung und Desinfektion. Am Ende des Prozesses steht die sterile Verpackung der Medizinprodukte.

Titan Rohmaterial Medizintechnik

Ausgangsmaterial: Die auf Länge zurechtgesägten Titanstangen

Imagefilm Medizintechnik aap Implantate AG

Das Ergebnis: Die kleinste und die größte Lochplatte für die Traumatologie

Dreharbeiten und Postproduktion immer Hand in Hand

Vom Kunden gewünscht waren, statt einer professionellen Vertonung erklärende, animierte Schrifttafeln, die die aufwendigen Produktionsprozesse, sowie die verwendeten Maschinen und Materialien besser verständlich machen sollten. Diese Tafeln, deren Platz im fertigen Film noch nicht festgelegt war, mussten bei der Kardrierung der Filmaufnahmen immer mitgedacht werden und waren in einigen Produktionsabteilungen für unseren Kameramann eine kleine Herausforderung.

⬇︎ Videostills mit Beispielen der Tafeln für den Imagefilm Medizintechnik ⬇︎

Medizintechnik Instrumenten Set aap
Qualitätskontrolle Lochschrauben Medizintechnik
Qualitätskontrolle Vermessung Platten Implantate
Verpacken der Platten-Implantate aap

Fokussieren auf die hohen Qualitätsmaßstäbe der Medizintechnik durch Makroaufnahmen in unserem Studio

Obwohl die Implantate aus Titan hergestellt werden, fühlen sie sich unglaublich fein und weich an, ihr Gewicht ist extrem gering. Für aap ein wichtiges Thema und so haben wir uns entschlossen, diese Qualität sichtbar zu machen. In unserem Studio setzen wir deshalb eine Auswahl unterschiedlicher Produkte von aap in Szene. Hier kam unsere Nikon Z6 mit einem Makro-Objektiv und einem externen Atoms Ninja V Rekorder zum Einsatz. Klein und flexibel konnten wir somit sehr ungewöhnliche Einstellungen realisieren.

Mit diese Aufnahmen starten wir in den Imagefilm Medizintechnik. Somit ist es den Zuschauer:innen möglich gleich am Anfang zu sehen, um welche Produkte es sich handelt, die während des Rundgangs durch die Herstellungswerkstätten produziert werden. Denn im Imagefilm dauert es einige Zeit, bis das fertige Produkt zu sehen ist. Auch am Ende des Videos werden Produkte von aap gezeigt. Hier sind es hauptsächlich von aap hergestellte Werkzeuge, die der optimalen Einbringung der Implantate in den Körper der Patient:innen dienen.

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