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Dienstag, 07 August 2012

Pop-Up-Shops in London

Wie Verkäufer versuchen mit neuen Ideen ihre Produkte den Konsumenten schmackhaft zu machen

Die Olympischen Sommerspiele 2012 in London sind ein Ereignis der Superlative und London kämpft um die Gunst der Millionen Besucher. Zum Beispiel mit sogenannten Pop-Up-Shops. Damit locken Händler ihre Kunden in die Geschäfte. Nur für kurze Zeit gibt es sie, wer jetzt nicht kauft, hat Pech gehabt. Das Einkaufen wird so zu einem kleinen Abenteuer.

Pop-Up Shops, Geschäfte auf Zeit, eröffnen oft in ungewöhnlichen Räumen, die normalerweise leer stehen. Im Extrem-Fall entsteht der Pop Up-Shop über Nacht und ist am nächsten Tag wieder verschwunden. Eines der ersten Labels, die dieses Konzept verfolgten waren die Japaner "Comme des Garçons". Seitdem eröffnen Pop-Up Shops, meist zu besonderen Anlässen, wie die Fashion Week oder eben zu den Olympischen Spielen. Besondere Orte, eine einmalige Atmosphäre und gute Angebote faszinieren die Besucher. Und animieren sie einzukaufen, denn wer weiß, ob sich die tollen Sachen noch woanders ergattern lassen. Die einmalige Chance reizt schnell zum Portemonnaie zu greifen. Außerdem wird das Einkaufen zu einem Ereignis, die Beliebigkeit des Massenkonsums wird durch ein einmaliges Erlebnis ersetzt.

Entstanden ist die Idee aus einer Not heraus. Designer mit wenig Geld für Werbung und Miete, boten ihre Kleidung vorübergehend in leerstehenden Häusern an und erhofften sich durch Mundpropaganda ins Gespräch zu kommen und Kunden zu werden. Das Konzept ist aufgegangen und zu einem Phänomen geworden. Inzwischen sind die Räumlichkeiten der Pop-Up Geschäfte ein bisschen exklusiver geworden, denn auch größere Marken haben den Trend für sich entdeckt. Trendforscher James Wallmann vom Londoner Future Lab findet das Pop-Up Phänomen eine kluge Geschäftsidee, denn in Zeiten, in denen viele Kunden ihre Waren im Internet einkaufen, werden sie durch diese spannende Verkaufsidee wieder in die Geschäfte gelockt, zu einem einmaligen Einkaufserlebnis.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine
Montag, 06 August 2012

Pop-Up Kunst begeistert Olympia-Gäste

Die Millionen Besucher der Olympischen Sommerspiele in London wollen nicht nur sportliche Höchstleistungen erleben, sie wollen auch unterhalten werden. Temporär begrenzt auf die Dauer von Olympia entsteht deshalb Pop-Up-Kunst, an der sich viele namhafte Künstler beteiligen: Vom 18. Juli bis zum 26. August poppt die Kunst irgendwo in der Stadt auf, dann ist sie wieder verschwunden.

Donnerstag, 26 July 2012

Abenteuer East End: Mode und Stil

TV-Serie für die Deutsche Welle

Wer ausgeflippte, individuelle Mode liebt, der kauft sie im Londoner East End rund um die Brick Lane. Viele Designer, die hier ihre Ateliers haben, sind bei der renommierten Fashion Week dabei. Außerdem liegen im East End einige der besten Shops für Vintage-Kleidung in London. Die Streetfashion vom East End gehört zu der kreativsten, die London zu bieten hat. Der Stil: Einzelstücke, die auffallen, überraschend kombiniert. David Nyanzi zog vor zwei Jahren aus Uganda nach London und kennt das East End in und auswendig. Er fängt den Style der Leute auf der Straße ein und postet seine Fotos auf seinem Blog "The Nyanzi Report".

Mittwoch, 25 July 2012

Abenteuer East End: Architektur und Design

TV-Serie für die Deutsche Welle

In dem einstigen Arbeiterviertel befinden sich heute in alten Fabrik- und Lagerhallen Ateliers und Studios von Designern und Künstlern. Die anfangs sehr günstigen Mieten im East End zogen viele Kreative Köpfe an.

Seit 20 Jahren lebt die Hamburger Designerin Gitta Gschwendtner in London. Nach einem Studium am Central Saint Martins, der Kingston University und am Royal College of Art hatte sich die Künstlerin so sehr in die Stadt verliebt, dass sie geblieben ist. Seit 14 Jahren hat sie ihr Studio im East End. 1998 gründete sie ihr eigenes Designstudio. Sie entwirft Möbel, Lampen, Regale, Vasen und vieles mehr. Auch als Ausstellungsarchitektin - zum Beispiel für das Victorian Albert Museum - hat sie sich einen Namen gemacht. Sie zeigt uns im East End die ersten Anzeichen der Gentrifizierung.

Mittwoch, 18 July 2012

Der Silberschmied David Clarke

Filmproduktion aus London für die Deutsche Welle

Der Brite David Clarke ist Silberschmied. Aus seinem Handwerk macht er eine Kunst, mit der er schon viele Preise gewonnen hat. Seine Objekte überraschen, weil er sie aus alten, schon existierenden Dingen erschafft, und somit einen abgelegten Silberlöffel, eine Teekanne mit Löchern oder eine angelaufene Kuchengabel neu interpretiert.

Clarke sucht sich bewusst alte, ausgediente Gegenstände für seine Kunst. Das können historische Gefäße sein, defekte Silberwaren und manchmal auch Antiquitäten. Er moduliert sie um und gibt ihnen eine neue Bedeutung und nicht selten ist diese von humorvoller Skurrilität. So entstehen funktionale Skulpturen. Kannenhenkel werden zu Kleiderhaken, Kannenbäuche zu Weihnachtskugeln, Löffel zu Trinkgefäßen.

Das ist innovativ und trifft den Ton der Zeit. Denn die entsorgten Dinge, der Abfall der modernen Welt werden wieder genutzt und aus ihnen entstehen frische Objekte, die in den Alltag zurückfließen. Das nennt sich auch Upcycling. Die Qualität des „Abfalls“ wird nicht gemindert, sondern im Gegenteil, sie wird gesteigert. Verschmitzt stößt Clarke so die alte Tradition der Silber – und Metallschmiede um, und führt sie zu überraschenden Extremen. Er experimentiert mit Formen und spielt gekonnt mit Funktionen. Das macht ihn unverwechselbar.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine
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