Berlin is not only one of the most exciting cities in Europe – it is also a melting pot of nations, celebrated for its diversity. People from 189 countries call the capital home, and more than 18 percent of Berliners are foreign nationals. Many of them bring a piece of their homeland and their culture with them to Berlin. And one of the most important cultural assets, alongside language, is food.
50 kitchens. 50 stories. 50 times a wooden spoon in the hands of someone who brought a taste of home to Berlin. Over nine months, Stephanie Drescher and Uwe Schwarze built an entire TV series from the ground up for Deutsche Welle – editorial development, camera, editing, narration scripts, book texts, everything.
We drove across half of Berlin, discovered restaurants no travel guide has ever heard of, and tasted dishes that don't even have a name in German yet. We produced, stored, reviewed, evaluated and edited over 250 hours of footage into 50 five-minute films. It was loud, colourful, sometimes spicy – and one of the best projects we have ever made.
In 2016, Basiliscus Film produced this 50-part TV series for the Deutsche Welle lifestyle magazine euromaxx within the space of a year. In doing so, we got to know Berlin's gastronomic diversity far better than we ever had before – meeting the city's finest cooks and restaurateurs, watching over their shoulders and peering into their pots.
The result: 50 films about people who came to Berlin for very different reasons. 50 films that serve as a gastronomic guide to the city – and at the same time present 50 recipes to cook at home.
2016 produzierte Basiliscus Film als 2-Personen Kamerateam im Auftrag der Deutschen Welle innerhalb eines Jahres diese 50-teilige TV-Serie für das Lifestylemagazin euromaxx. Herausgekommen sind dabei 50 Filme über Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nach Berlin gekommen sind. 50 Filme, die ein gastronomischer Wegweiser durch die Stadt sind und gleichzeitig 50 Rezepte zum Nachkochen vorstellen.
Die Serie wurde 2018 beim WorldMedia Festival mit dem Titel »Intermedia-Globe Gold« in der Kategorie »Web: Introducing Institutions and Events« ausgezeichnet.
Berlin ist nicht nur eine der aufregendsten Metropolen Europas, es ist auch ein Schmelztiegel der Nationen und bekannt für seine Vielfalt: In der Hauptstadt leben Menschen aus 189 Ländern. Mehr als 18 Prozent der Berliner sind Ausländer. Viele von ihnen bringen ein Stück ihrer Heimat und ihrer Kultur mit nach Berlin. Und eines der wichtigsten kulturellen Güter ist, neben der Sprache, das Essen.
50 Küchen. 50 Geschichten. 50 Mal den Kochlöffel in der Hand einer Person, die ein Stück Heimat nach Berlin mitgebracht hat. In neun Monaten haben Stephanie Drescher und Uwe Schwarze für die Deutsche Welle eine komplette TV-Serie auf die Beine gestellt – Redaktion, Kamera, Schnitt, Sprechtexte, Buchtexte, alles.
Wir sind durch halb Berlin gefahren, haben Restaurants entdeckt, die kein Reiseführer kennt, und Gerichte probiert, für die es auf Deutsch noch nicht mal einen Namen gibt. Wir haben über 250 Stunden Filmmaterial produziert, gespeichert, gesichtet, ausgewertet und zu 50 fünfminütigen Filmen zusammengeschnitten. Es war laut, bunt, manchmal scharf – und eines der besten Projekte, die wir je gemacht haben.
Luc Wolff kommt eigentlich zum Gartenbaustudium aus Luxemburg nach Berlin und will nur kurz bleiben. Doch dann bekommt er Kontakt zur Kunstszene, wird Künstler und Gastprofessor an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale und verliebt sich. Mit seiner Freundin geht er häufig ins Theater und wundert sich über das geschmacklose kulinarische Angebot in den Pausen. Da ist er aus Luxemburg aber anderes gewohnt, nämlich leckere Pastetchen und besten Crémant. Das müsse doch so auch in Berlin umsetzbar sein?
Zuerst träumt das Paar von einem kleinen Bauchladen, in dem sie Luxemburger Leckereien anbieten. Doch dann laufen sie während eines Spazierganges durch Charlottenburg an einem Ladenlokal vorbei, das neue Mieter sucht. Der Vermieterin gefällt die Idee vom Feinkostladen und das Paar obendrein. So eröffnen Heike Kaschny und Luc Wolff 2006 das de Maufel. Aus dem Feinkostladen ist inzwischen viel mehr geworden, nämlich ein feines Restaurant mit exzellentem Essen.
Für die TV und Web-Serie 50 Küchen, eine Heimat haben wir Coq au Riesling, ein in Weißwein geschmortes Schwarzhuhn, zubereitet.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
Jamaikanisch, das heißt: Jeder Anlass wird gefeiert, ob groß oder klein. Und feiern bedeutet: Essen und trinken. Dieses Prinzip brachten Kirk Henry und Troy Lopez aus ihrer Heimat Jamaika mit nach Berlin und verwirklichen es in ihrem Restaurant Rosa Caleta. „Als Kind wuchs ich in einem Haus auf, in dem die Türen immer offen waren, egal, was der Anlass war, es war immer eine Art Party. Deswegen gibt es bei mir auch immer etwas zu essen, nicht nur im Restaurant. Denn aus gutem Essen kommt immer gute Laune, aus guter Laune entsteht immer ein gutes Gespräch“, erzählt uns Küchenchef Troy Lopez während unserer Dreharbeiten für die Fernsehserie 50 Küchen, eine Heimat der Deutschen Welle im Sommer 2016.
Troy und Geschäftsführer Kirk leben dieses Prinzip, das merkt man schnell, wenn man sie in ihrem Restaurant beobachtet und mit ihnen einige Zeit verbringt.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
Ein türkisches Restaurant, das dem Zeitgeist entspricht, das bedeutet für Lale Yanik und Arzu Bulut, Tradition mit Moderne zu verbinden. Gemütlichkeit zu schaffen, ohne altbacken zu wirken. Und in Bezug auf die Speisekarte auch mal experimentierfreudig zu sein. Genauso ein Ort ist das Restaurant Osmans Töchter in Prenzlauer Berg, das wir in der Fernsehserie 50 Küchen, eine Heimat vorstellen.
Außergewöhnlich ist auch die Idee der Gastgeberinnen, professionelle Köche zusammen mit türkischen Hausfrauen kochen zu lassen. Für unsere Filmproduktion bereiteten Lale und Arzu Izmir Köftesi zu, ein sehr traditionelles Gericht, das schon in ihrer Kindheit zu ihren Lieblingsgerichten gehörte.
Ein kleines Land mit großer Vielfalt – auch kulinarisch. Georgien ist während der Produktion von »50 Küchen, eine Heimat« für das gesamte Team der Produktionsfirma Basiliscus Film eine echte Entdeckung gewesen.
Wusstet ihr zum Beispiel, dass der georgische Safran gar kein echter Safran ist, wie wir ihn hier in Deutschland kennen, sondern aus der Tagetes, der Studentenblume gemacht wird? Tagetes wird in Georgien Safran genannt, weil schon die alten Römer die getrockneten Blätter der Studentenblume gemahlen haben, um so den echten, sehr kostbaren Safran zu fälschen. Dieser sogenannte „Safran“ wird in Georgien seit Jahrhunderten bei der Vorbereitung von Nationalgerichten verwendet – so auch für das Badrijani, das wir zusammen im Restaurant Schwiliko zubereitet haben.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
Sabine Hueck hat eine ganz besondere Gabe: Sie bringt Menschen zusammen. Menschen aller Nationalitäten und Generationen. So wird ihr Atelier Culinário zu einem Begegnungsort, in dem sich wunderbar die brasilianische Küche genießen lässt (jedes Gericht ist eine Köstlichkeit), in dem man spannende Gespräche führt, Menschen kennenlernt und am Ende des Tages sehr beseelt nach Hause geht. „Bei mir geht es nicht nur ums Essen. Es geht um alles. Zum Beispiel, wie man die Leute empfängt, wie der Tisch gedeckt ist, um all die kleinen Details. Es ist was Soziales, wie in einem Wohnzimmer, wie eine große Familie“, sagte Sabine Hueck. Und wenn man bei ihr ist, dann fühlt man genau, was sie meint.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
„Wenn du in Indien landest, die Türen des Flugzeugs sich öffnen, dann riechst du Indien“, erzählt Aparna Aurora unserem Kamerateam während unserer Dreharbeiten für die Fernsehserie 50 Küchen, eine Heimat. „Das lässt sich nicht beschreiben, sondern man muss es erleben“, fährt sie fort. Und wir sehen in ihren Augen, was sie meint. Was traditionelle, indische Küche ist, haben wir in ihrem Restaurant Chutnify erst richtig begriffen. Denn wider aller Speisekarten in indischen Restaurants in Deutschland wird in Indien nicht mit Milch, Sahne oder sonstigen Milchprodukten gekocht. Die existieren in der indischen Küche nämlich gar nicht. Ehrlich gesagt: Wir haben sie auch nicht vermisst!
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
In China ist es üblich, dass sich Freunde und Familie im Restaurant treffen, um gemeinsam etwas zu feiern. Man lädt selten nach Hause zum Essen ein, erzählt uns Zhongmin Greger-Wu, besser bekannt als Miss Wu. So heißt auch ihr Restaurant in Zehlendorf. „Es gibt einen runden Tisch, mit vielen unterschiedlichen Gerichten und jede und jeder kann probieren“, verrät sie uns während unserer Dreharbeiten für die Deutsche Welle.
Was ihre Gerichte betrifft, da macht Miss Wu keine Kompromisse, das war früher oft so, als die chinesischen Köche glaubten, sie müssten sich dem europäischen Gaumen anpassen. „Aber heute sind die Gäste sehr offen für das traditionelle Essen und außerdem experimentierfreudig“, sagt die Chinesin. Aus diesem Grund hat ihre Küche mit Ente süßsauer auch wenig gemeinsam, zum Glück, wie wir finden!
Johanna Nussbaumer ist die geborene Wirtin. Ihre bestimmte, herzliche Art heißt willkommen, und das spürt ein jeder sofort, der ihr Restaurant »Nussbaumerin« in unmittelbarer Nähe vom Kurfürstendamm betritt. „In Berlin ist es so, dass du einzigartig bist oder dass du einzigartig sein kannst, mit dem was du tust. In Salzburg bist du eine unter vielen, und das war meine Motivation hier, mein österreichisches Restaurant zu etablieren und zu sagen, ich bin da, und ich verkörpere Österreich für euch in Berlin“, verrät uns die Salzburgerin während der Dreharbeiten für 50 Küchen, eine Heimat.
Aus ihrer Heimat mitgebracht hat Johanna das Salzburger Bierfleisch, das wir nach einem alten Rezept ihrer Großmutter gemeinsam für unsere Filmarbeiten und das Kamerateam zubereiten. Ein absolutes Geschmackserlebnis.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
Schon als Jugendlicher träumte Wijerathna Storz-Vidanage von Deutschland. Auch wenn seine Vorstellung von dem Land sehr vage war: Er wollte sich unbedingt selbst ein Bild machen. 1972 war es so weit, der Singhalese, der von allen nur Witji genannt wird, kommt nach Berlin und es gefällt ihm so gut, dass er bleibt. „Am Anfang habe ich Probleme gehabt und große Sehnsucht nach meiner Familie. Ich habe viel gegrübelt, denn ich hatte eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter, die mir sehr fehlte“, erzählt uns Witji während der Filmproduktion für die TV-Serie »50 Küchen, eine Heimat«.
Um seiner Familie nah zu sein, lernte Witji zu kochen, denn der Geschmack und die Gerüche seiner Kindheit trösteten ihn. Er kochte so gut, dass er Anfang der 1990er Jahre seinen Beruf als Zahntechniker an den Nagel hängte und ein Restaurant eröffnete: Das Erste Deutschlands, das Speisen aus Sri Lanka anbietet. Witji ist angekommen, er liebt es Gastgeber zu sein und sieht sich auch ein bisschen als Botschafter zwischen den Kulturen. Nur in den dunklen Berliner Wintermonaten sehnt er sich – auch nach mehr als 40 Jahren – immer wieder nach Sri Lanka.
»50 Küchen, eine Heimat« – 50 Magazinbeiträge in 9 Monaten, produzierte Basiliscus Film im Auftrag der Deutschen Welle für das Lifestylemagazin euromaxx. Stephanie Drescher verantwortete Redaktion, Recherche und Organisation, Uwe Schwarze Kamera und Postproduktion. Gemeinsam haben wir in 50 Berliner Küchen gedreht, alle Sprechtexte für die Vertonung geschrieben und die Buchtexte für die begleitende Publikation verfasst.
50 Menschen, 50 Rezepte, 50 Geschichten über Heimat, Küche und das Leben in einer der vielfältigsten Städte der Welt.
Einer der besten Orte Berlins für ein super Frühstück, ein entspanntes Ambiente und einen sehr charmanten Gastgeber: Allan’s Breakfast Club in Prenzlauer Berg. Allan Bourbon ist in Frankreich geboren, lebte aber die meiste Zeit seines Lebens in Australien, bevor er nach Berlin kam und sein Restaurant eröffnete. Aus diesem Grund repräsentiert er in der Serie 50 Küchen, eine Heimat auch seine – wie er sagt – zweite Heimat Australien. „Ich habe schon als elfjähriger in der Gastronomie gearbeitet. Meine Mutter hatte ein Restaurant in Frankreich und ich war immer besonders gut mit den Gästen. Ich mag es, von Menschen umgeben zu sein. Und so fing alles an, mit Gastfreundschaft“ erzählt uns Allan während der Dreharbeiten.
Dieses australische Lebensgefühl vermittelt das kleine, aber feine Lokal optimal. Spätestens wenn der Chef seinen selbst kreierten Avocado Bagel mit handgebeiztem Lachs serviert, wird es perfekt. Allan erklärt uns, dass er bei dem Gericht an den Ozean, die Wellen und den australischen Lifestyle denken muss. „Es erinnert mich daran, wie einfach gute Dinge sein können!“