TV Beitrag – Der Fotograf Kacper Kowalski
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Der polnische Fotograf aus Gdynia fotografiert aus dem Gyroplane
Kacper Kowalski ist Fotograf – aber kein gewöhnlicher. Wenn er auf den Auslöser drückt, schwebt er in einem Gyroplane über Wälder, Felder und Industriegebiete seines Heimatlandes Polen. Aus dieser außergewöhnlichen Vogelperspektive entstehen Bilder, die auf den ersten Blick kaum zu entschlüsseln sind: geheimnisvolle Kompositionen, irgendwo zwischen Dokumentation und abstrakter Kunst.
Eigentlich wollte Kowalski Architekt werden. Er studierte Architektur an der Technischen Universität Danzig, arbeitete vier Jahre in seinem Beruf – bis ihn die Fliegerei und die Fotografie vollständig in ihren Bann zogen. Seitdem verbindet er beides: Er fliegt dorthin, wo Menschen eigentlich nicht sein sollten – zu vergessenen Industrieflächen, kontaminierten Landschaften, an Orte, die vom Boden aus unsichtbar bleiben.
Seine Bilder sind Porträts der Zivilisation, wie er selbst sagt. Und sie sind Kritik: Für seine Serie Toxic Beauty, die verschiedene Formen der Umweltverschmutzung aus der Luft zeigt, wurde er 2014 mit dem World Press Photo Award in der Kategorie Story Natur ausgezeichnet – nach einem ersten Award bereits 2009.
Filmproduktion für die Deutsche Welle TV | euromaxx
Das Kamerateam von Basiliscus Film reiste im Januar 2015 für zwei Drehtage nach Gdynia, rund 30 Kilometer westlich von Danzig. Autorin und Regisseurin Stephanie Drescher entwickelte das Konzept für die Sendung euromaxx – Leben und Kultur in Europa gemeinsam mit der Deutschen Welle und begleitete die gesamte Produktion vor Ort.
Wir dokumentierten Kacper Kowalski in seiner Wohnung und in seinem Atelier, wo er seine Aufnahmen sichtet, bearbeitet und auswählt – ein stiller Kontrast zu den dramatischen Flugszenen. Anschließend fuhren wir mit ihm in die Region Kaschubei, eine seiner bevorzugten Kulissen. Wir filmten die Startvorbereitung am Boden, den Abflug in den winterlichen Himmel und den Fotografen in seinem Element – Kamera in der Hand, Gyroplane im Wind. Leider war es unserem Kameramann Uwe Schwarze nicht vergönnt mitzufliegen: Das Wetter war einfach zu schlecht.
Das fertige Portrait zeigt nicht nur die spektakulären Luftaufnahmen, sondern auch den Menschen dahinter: seine Arbeitsweise, seine Abhängigkeit vom Wetter, seine Faszination für die Schnittstellen zwischen Mensch und Natur. Geplanter Sendetermin war der 15. Januar 2015.
Impressionen von unserem Drehtag mit dem polnischen Fotografen Kacper Kowalski
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Unsere Dienstleistung
- Recherche, Organisation und Planung der Filmproduktion in Polen
- Filmproduktion und Reiseorganisation
- Dreharbeiten mit eigenem Equipment (Sony Z7, Nikon D800)
- Regie und Interviews
- Postproduktion und Colorgrading mit AVID Symphony am MacPro
- Recherche und Musikauswahl
- Fotobearbeitung und Grafikanimationen mit After Effects
- Transcodierung für HD-Verwertung
