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Der Modedesigner und der Maler

Dienstag, 05 May 2015

Mattijs van Bergen und die Sonnenblumen

Vincent van Goghs Sonnenblumenbilder zählen zu seinen berühmtesten und teuersten Gemälden. Er schuf mehrere Versionen. Sie hängen in Museen in Amsterdam, Bern, London, New York, Philadelphia und München. Das Motiv ist eines, das unzählige Male zitiert wurde und vermutlich liegt der Reiz dafür in der Einfachheit, die das Gemälde auf den ersten Blick ausstrahlt. Dass es viel mehr ist, erfahren wir, als wir den niederländischen Modedesigner Mattijs van Bergen für die TV-Serie Meisterwerke Revisited in Amsterdam treffen. Er kreierte eine ganze Kollektion nur mit Motiven des holländischen Malers, darunter natürlich auch die Sonnenblumen.

Filmproduktion mit dem Modedesigner Mattijs van Bergen

Vincent van Gogh sei eine seiner größten Inspirationen, verrät uns Mattijs van Bergen. Schon als Kind schaute er sich voller Bewunderung seine Bilder an. Für seine Van Gogh inspirierte Kollektion ging es ihm auch darum, genau die Farbtöne für seine Stoffe zu treffen, die der Maler nutzte. Dafür arbeitete er eng mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam zusammen.

Der Kult der Sonnenblumen liegt für Mattijs van Bergen darin, dass sie etwas sehr Grundlegendes symbolisieren, das alle Menschen betrifft. „Es geht in dem Bild um Leben und Tod. Es ist schön, aber es zeigt auch den Verfall, wenn man die schon verblühten Blumen betrachtet. Außerdem ist es für mich sehr eng mit der persönlichen Geschichte Van Goghs verbunden, denn er nahm sich am Ende das Leben”, erzählt uns der Designer. Genau diese Geschichte hat einen großen Anteil an der Kultwerdung des Bildes. Van Gogh ist eine tragische Figur der Kunst, das macht ihn interessant und geheimnisvoll.

Wir verbrachten einen inspirierenden Tag in Amsterdam und bekamen durch unser Gespräch mit Mattijs noch einmal einen ganz anderen Blick auf die Sonnenblumen, die weit mehr sind als ein einfaches Stillleben.

Filmproduktion im Atelier von Mattijs van Bergen

Dreharbeiten im Atelier von Mattijs van Bergen in Amsterdam

Mattijs van Bergen beim zuschneiden des Stoffes

Beim Zuschneiden des Sonnenblumenstoffes

Modedesigner Mattijs van Bergen

Mattijs van Bergen in seinem Atelier

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Neulant van Exel - NVE - aus Berlin

Montag, 17 December 2012

Für ein Porträt über das Küntsler-Duo Neulant van Exel haben wir Marian Neulant und Axel van Exel heute in Berlin getroffen. Die beiden hatten eine sehr coole Idee. Sie lassen die gute alte Diskette wieder auferstehen und zwar in Form eines Couchtisches. Und natürlich heißt er Floppy Table.

Das Designstück kommt ziemlich gut an. Innerhalb kürzester Zeit landeten Neulant van Exel mit ihrem Entwurf auf unterschiedlichen Blogs dieser Welt und jeder will ihn haben, diesen Tisch im Retrolook. Das stellt die beiden Designer vor neue Aufgaben. Denn bis jetzt gestalteten sie ausschließlich Unikate oder temporäre Raumeinrichtungen. Der Floppy Table ist aber so gefragt, dass sie nun zum ersten Mal eine Serienproduktion starten. Der massive Tisch wird aus 2 mm starken Stahlblech in Berlin gefertigt und wiegt stolze 30 Kilo!

 

NVE Floppy Table

Das 30 kg schwere Prachtstück

NVE Floppy Table Marian+Axel

Marian Neulant und Axel van Exel mit ihrem Floppy Table

NVE Floppy Table Dreharbeiten

Unsere Dreharbeiten bei Neuland van Exel

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Die Lichtdesignerin Lucie Koldova

Sonntag, 04 February 2018

Die Lichtdesignerin Lucie Koldova

„Licht ist Energie, ist Emotion, ist Stimmung”, sagt die tschechische Lichtdesignerin Lucie Koldova. Und als wir ihre Lampen zum ersten Mal sehen, wissen wir genau, was sie meint. Sie haben dieses gewisse Etwas, dem man sich nicht entziehen kann. Doch bevor sie einen Raum schmücken, durchlaufen sie einen komplexen Produktionsprozess und die Hände von mehr als dreißig Menschen. In der Glasmanufaktur der Firma Brokis in Janstejn, die Lucie Koldovas Lampen herstellt können wir dies beobachten. Böhmisches Glashandwerk in Vollendung.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine

Filmproduktion über Kunsthandwerk im Böhmer Wald

Schon lange wollen wir einen Film über die böhmische Glaskunst machen. Immer wieder streifen wir das Thema, sind begeistert von der alten Tradition und diesem wunderbaren Handwerk. Als wir ganz zufällig die tschechische Lichtdesignerin Lucie Koldova entdecken und sie auf der diesjährigen Möbelmesse IMM in Köln persönlich kennenlernen, konkretisiert sich dieser Wunsch. Für die Euromaxx-Redaktion der Deutschen Welle fahren wir nach Tschechien. Zuerst in den kleinen Ort Janstejn, 150 Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Prag entfernt.

Böhmische Glaskunst

In der Glasmanufaktur der Firma Brokis produzieren sehr talentierte Glasbläser Lucie Koldovas exklusive Lampen. Zu sehen wie die Lampen entstehen, ist absolut faszinierend. In der Halle stehen viele Glasöfen, die bis auf 1400 Grad erhitzt werden. Die Glasbläser und ihre Helfer sind hoch konzentriert. Diese schwere körperliche Arbeit erledigen sie mit einer erstaunlichen Leichtigkeit, die am Ende dem Produkt entspricht, das sie erschaffen. Uns beeindruckt das sehr. Die Fabrik ist mehr als 200 Jahre alt und stand vor einigen Jahren kurz vor der Schließung. Geschäftsführer Jan Rabell erfuhr davon und kaufte die Manufaktur. Sein eigentlicher Plan war es, sie vor der Insolvenz zu retten und für einen guten Preis weiter zu veräußern. Doch dann kam alles anders. Der Betriebswirt verliebte sich in das Material Glas, wie er uns mit einem großen Lächeln erzählt. Er war so fasziniert von den Möglichkeiten, die es bietet, dass er sich entschloss, die Manufaktur zu behalten und sogar mit seiner Familie von Prag in die Nähe von Janstejn zog. Jan Rabell modernisierte die Fabrik, erneuerte die Öfen und engagierte die besten Glasbläser, die er finden konnte. Die Firma Brokis war geboren und mit dem neuen Namen auch eine komplett neue Produktlinie.

Altes Handwerk, neues Design

Jan Rabell setzte auf junge innovative Designer, hochwertige Glasverarbeitung und neue Techniken. So entstand die Kooperation mit Lucie Koldova. Als die beiden sich kennenlernten, lebte die Lichtdesignerin in Paris. Für Brokis kam sie zurück nach Prag, führt dort ihr eigenes Studio und ist außerdem Art Direktorin bei Brokis. Ihre große Leidenschaft gilt der Gestaltung von Lampen. Sie setzt Licht in Szene, spielt mit der Energie, die von ihm ausgeht. Licht ist pure Emotion, verrät sie und außerdem ist sie stolz auf die tschechische Glastradition. „Hier in Tschechien sind wir richtig gut darin dieses alte Handwerk auszuüben. Wir wissen, was wir können. Das möchte ich unterstützen, darum bin ich zurückgekommen”, erzählt uns Lucie Koldova während der Dreharbeiten in Prag. Ihre Entwürfe sind extravagant, denn sie baut nicht einfach einen Glaskörper um eine Lichtquelle, sondern oft verschmilzt beides miteinander. Oder die Quelle durchbricht den Körper. Auch die Größe ihrer Lampen ist ungewöhnlich und der Materialmix. Neben Glas setzt sie Holz, Stein, Leder oder Seilband ein.

Als wir sie in ihrem Studio zum Interview treffen, sehen wir eine Auswahl der fünfzehn unterschiedlichen Lampen, die sie bis jetzt kreiert hat. Wir können uns schwer entscheiden, welche wir am Schönsten finden. Sie sind einfach alle schön! Brokis ist spezialisiert darauf, große Glaskörper zu blasen. Außerdem mischen sie selbst die Farben für das Glas, ein weiteres ihrer Markenzeichen. „Lucie überwindet Grenzen mit ihren Ideen. So schafft sie es uns immer wieder zu überraschen”, sagt Jan Rabell. Und auch wenn die Glasbläser manchmal den Kopf schütteln, weil die ersten Entwürfe zu waghalsig sind, feilt das Team solange an dem Entwurf, bis jedes Detail stimmt. Manchmal dauert das ein Jahr oder länger. Aber nichts ist unmöglich: Das ist das Brokis-Motto. Mit Lucie Koldova findet es seine Vollendung.

In der Glasbläserei von Brokis

Glasbläser in der Glasmanufaktur der Firma Brokis in Janstejn

Kameramann Uwe Schwarze probiert das Glasblasen

Kameramann Uwe Schwarze probiert es auch einmal

Interview von Basiliscus Film mit Jan Rabell

Jan Rabell, Geschäftsführer der Firma Brokis im Interview

Formen der heißen Glaskörper

Ein Glaskörper entsteht

Ein regal voll mit alten Formen

Formen für die Lampen

Lucie Koldova mit Stephanie Drescher und Lenka Kalinova

Lucie Koldova mit Autorin Stephanie Drescher und Lenka Kalinova

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Die imm cologne 2018

Montag, 22 January 2018

Die jährlich stattfindende, internationale Möbelmesse in Köln ist eine Inspirationsquelle in jeder Hinsicht - das durften wir schon des Öfteren erleben. In diesem Jahr drehten wir dort für das Designmagazin H.O.M.E. und nahmen uns natürlich auch die Zeit durch die riesigen Hallen zu schlendern und die neusten Möbelkreationen zu entdecken. Und zu entdecken gab es jede Menge. Wir trafen den Hamburger Designer Christian Werner, der für den Premiumhersteller Interlübke das sehr überzeugendes Regelsystem „lilu” kreierte. Es wurde auf der Messe zum ersten Mal präsentiert. Uns hat es begeistert, weil es so vielfältig ist und sich stetig verändern lässt. Mit „lilu” hat man die Möglichkeit Regalbilder zu schaffen, die je nach Laune veränderbar sind, noch dazu in einem sehr klassischen Design. Übrigens ein Markenzeichen von Christian Werner.

Begeistert haben uns auch die tollen Sitzmöbel von KFF. Zeitlos, superbequem und sehr chic. Oder die ausklappbaren Tische der Firma Rodam. Keine eingeklemmten Finger mehr, sondern edel gestaltete Tische, die sich wie von Geisterhand von selbst öffnen. So ließe sich endlos weitermachen, denn überzeugende Möbel gab es viele auf der Messe. Doch einer unserer absoluten Favoriten - und das nicht erst seit der Messe: die tschechische Lampenmanufaktur Brokis. Die Art Direktorin von Brokis, Lucie Koldová war außerdem auf der diesjährigen imm „Guest of Honor”. Sie gestaltete DAS HAUS, seit sieben Jahren eine Wohninstallation auf der Messe, in der eingeladene Designer ihre Vorstellung von Wohnen präsentieren. Lucie Koldová beschäftigte sich, wie könnte es anders sein, hauptsächlich mit Licht in ihrem Haus 2018. Dabei interessiert die Designerin Licht als Energiequelle, das eine emotionale Atmosphäre schafft. Geht es nach Lucie Koldová, ist wohnen geprägt von Entspannung, Rückzug und Inspiration. Ihre Räume sind nicht überladen, sondern sehr aufgeräumt und klar. Das Licht schafft es, dass sie trotzdem nicht steril wirken. Es gibt jede Menge Platz zum Entspannen, ein wunderschönes Ankleidezimmer, aber spannenderweise keine Küche. Dafür hat die Tschechin eine einfache Erklärung: Sie koche einfach nicht, sondern verbringe die meiste Zeit im Studio. Wir freuen uns sehr, dass wir Lucie Koldová auf der imm cologne kennengelernt haben und für ein gemeinsames Projekt gewinnen konnten. Wir treffen sie in Prag, um ein Porträt über sie für das Lifestylemagazin „Euromaxx” der Deutschen Welle zu drehen.

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Transrotor - Schallplattenspieler der Superlative

Seit 40 Jahren leitet Jochen Räke das Familienunternehmen Transrotor aus Bergisch Glattbach. Hier baut er Schallplattenspieler, handgefertigte Liebhaberstücke, die weit über 100.000 € kosten können. Auf der Suche nach dem perfekten Klang müssen die Geräte viele Testreihen über sich ergehen lassen und das haben wir uns für Made in Germany mal angsehen.

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Der Silberschmied David Clarke

Mittwoch, 18 July 2012
Der Silberschmied David Clarke

Der Silberschmied David Clarke

Der Britische Silberschmied David Clarke lebt in London und sucht sich alte, ausgediente Gegenstände für seine Kunst. Historische Gefäße, defekte Silberwaren und manchmal auch Antiquitäten. Er moduliert sie um und gibt ihnen eine neue Bedeutung. So entstehen funktionale Skulpturen, die einen ganz eigenen Humor haben. Der Individualist experimentiert mit Formen, fordert die traditionelle Schmiedekunst heraus und bricht alle Regeln. Das macht ihn unverwechselbar. Im Juni 2012 besuchten wir David Clarke in seinem Atelier im Londoner East End.

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Pop-Up-Shops in London

Dienstag, 07 August 2012

Pop-Up-Shops in London

Die Olympischen Sommerspiele 2012 in London sind ein Ereignis der Superlative und London kämpft um die Gunst der Millionen Besucher. Zum Beispiel mit sogenannten Pop-Up-Shops. Damit locken Händler ihre Kunden in die Geschäfte. Nur für kurze Zeit gibt es sie, wer jetzt nicht kauft, hat Pech gehabt. Das Einkaufen wird so zu einem kleinen Abenteuer.

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Deutsche Spielplätze als Exportschlager

Mittwoch, 26 September 2012

Deutsche Spielplätze als Exportschlager

Die Berliner Seilfabrik produziert Kletterparadiese und schafft außergewöhnliche Spiellandschaften. Drei Viertel ihres Umsatzes erwirtschaften sie im Ausland. Geschäftsführer David Köhler entwickelt gemeinsam mit seinem Vater komplexe Seilspielgeräte, die an Spinnennetze erinnern. Die höchsten Exemplare erreichen 9 Meter. In den USA sind diese so beliebt, dass die Firma dort eine Tochterfirma eröffnet hat. Auch der Berliner Ulrich Paulig hat sich auf Spielplätze spezialisiert. Die Spiellandschaften aus Holz sind Unikate, die in Zusammenarbeit mit Designern, Sportwissenschaftlern und Tischlern entstehen. Im Moment macht der Auslandsumsatz von der Firma Merry go round zehn Prozent aus. Aber die Anfragen von Kommunen und Städten aus dem Ausland häufen sich.

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Leuchtturm 1917 - Erfolg mit Notizbüchern

Seit 2006 bringen die Geschäftsführer Max und Axel Stürken unter dem Namen Leuchtturm 1917 auch edle Kladden auf den Markt. „Ihr seid verrückt!“ kommentierten Freunde ihren Entschluss. Sie wurden eines Besseren belehrt. Inzwischen verkaufen die Brüder in mehr als 18 Ländern ihrer Bücher. Ihr Wachstum liegt im zweistelligen Bereich.

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