Basiliscus Film ist eine Berliner Filmproduktionsfirma. Wir entwickeln und produzieren als Full-Service Agentur Industrie- und Imagefilme, Webvideos und Fernsehbeiträge.

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Donnerstag, 16 January 2020

Magazinbeitrag: Das Designduo Humans since 1982 aus Stockholm

Ihre Kreationen sind ungewöhnlich und werden immer von der gemeinsamen Neugier und dem Wunsch getrieben, die Welt zu verstehen. Aufsehen erregten Bastian Bischoff und Per Emanuelsson mit ihrer Idee zu A million Time, eine fortlaufende Serie kinetischer Skulpturen, die Uhren als Objekte präsentiert. In diesen großformatigen Installationen nutzen die Designer Ziffernblätter von Uhren, um die digitale und analoge Zeit zu visualisieren. Um das zu erreichen, werden die Stunden- und Minutenzeiger jeder Uhr so programmiert, dass sie im Zusammenspiel jede gewünschte Formation bilden. Ein exaktes Timing für jede einzelne Uhr sorgt für ungewöhnliche Choreografien. So bewegen sich die Uhren einmal in der Form von Ebbe und Flut oder stellen einen sich drehenden Wirbel dar, um am Ende die reale Zeit anzuzeigen.

Die größte Installation dieser Art wurde 2018 im Changi Airport, in Singapur enthüllt. Ihr Umfang beträgt mehr als 7,5 Meter. Um sie zu bauen und die Choreografien der 504 einzelnen Uhren zu programmieren, brauchten die Designer 4 Jahre. A million Times at Changi zählt zu den größten kinetischen Skulpturen der Welt. In ihren aktuellen Arbeiten beschäftigen sich Bastian Bischoff und Per Emanuelsson mit Drohnen, zerlegen sie, setzen sie neu zusammen und hinterfragen ihre Funktion. Oder Überwachungskameras werden einfach zu Lampen umfunktioniert. Das Kamerateam von Basiliscus Film besuchte die Designer und ihr Team Ende 2019 in ihrem Studio in Stockholm. Entstanden ist ein Film für das Magazin euromaxx bei der Deutschen Welle über die Erforschung von Design und Funktion des schwedischen Künstlerduos.

Zum Film auf der Website von DW-TV

Publiziert in BLOG - DESIGN
Sonntag, 04 February 2018

Die Lichtdesignerin Lucie Koldova

Unser Kamerateam begleitet die Designerin in Köln, Prag und Janstejn

„Licht ist Energie, ist Emotion, ist Stimmung”, sagt die tschechische Lichtdesignerin Lucie Koldova. Und als wir ihre Lampen zum ersten Mal auf der Kölner Möbelmesse imm sehen, wissen wir genau, was sie meint. Sie haben dieses gewisse Etwas, dem man sich nicht entziehen kann. Mal haben ihre Lampen die Form von Macarons – einem französischen Gebäck und heißen auch gleich so, mal hängen sie wie zwei Meter lange Wunderkerzen oder wie Orgelpfeifen von der Decke. Sie spielt mit Licht, mit Formen und Materialien. Für ihren Umgang mit Glas wurde sie als „Czech Designer oft he Year” und „Elle Decoration talent” ausgezeichnet. Seit 2014 arbeitet Lucie Koldová als Art Direktorin bei Brokis, einem tschechischen Lichthersteller und leitet zudem ihr eigenes Studio in der tschechischen Hauptstadt Prag.

Auf der diesjährigen Möbelmesse in Köln gestaltete Lucie Koldová als „Guest of Honor 2018” Das Haus, zeigt darin ihre Vision vom Wohnen und nennt sie „Light Levels”. Doch bevor sie einen Raum schmücken und ihm Licht spenden, durchlaufen sie einen komplexen Produktionsprozess und gehen durch die Hände von mehr als dreißig Menschen.

In der Glasmanufaktur der Firma Brokis in Janstejn, die Lucie Koldovas Lampen herstellt, kann das Kamerateam von Basiliscus Film dies sehr schön beobachten. Böhmisches Glashandwerk in Vollendung.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine
Mittwoch, 31 January 2018

Filmproduktion über Lampendesign aus Glas im Böhmer Wald

Schon lange wollen wir einen Film über die böhmische Glaskunst machen. Immer wieder streifen wir das Thema, sind begeistert von der alten Tradition und diesem wunderbaren Handwerk. Als wir ganz zufällig die tschechische Lichtdesignerin Lucie Koldova entdecken und sie auf der diesjährigen Möbelmesse IMM in Köln persönlich kennenlernen, konkretisiert sich dieser Wunsch. Für die Euromaxx-Redaktion der Deutschen Welle fahren wir nach Tschechien. Zuerst in den kleinen Ort Janstejn, 150 Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Prag entfernt.

Böhmische Glaskunst

In der Glasmanufaktur der Firma Brokis produzieren sehr talentierte Glasbläser Lucie Koldovas exklusive Lampen. Zu sehen wie die Lampen entstehen, ist absolut faszinierend. In der Halle stehen viele Glasöfen, die bis auf 1400 Grad erhitzt werden. Die Glasbläser und ihre Helfer sind hoch konzentriert. Diese schwere körperliche Arbeit erledigen sie mit einer erstaunlichen Leichtigkeit, die am Ende dem Produkt entspricht, das sie erschaffen. Uns beeindruckt das sehr. Die Fabrik ist mehr als 200 Jahre alt und stand vor einigen Jahren kurz vor der Schließung. Geschäftsführer Jan Rabell erfuhr davon und kaufte die Manufaktur. Sein eigentlicher Plan war es, sie vor der Insolvenz zu retten und für einen guten Preis weiter zu veräußern. Doch dann kam alles anders. Der Betriebswirt verliebte sich in das Material Glas, wie er uns mit einem großen Lächeln erzählt. Er war so fasziniert von den Möglichkeiten, die es bietet, dass er sich entschloss, die Manufaktur zu behalten und sogar mit seiner Familie von Prag in die Nähe von Janstejn zog. Jan Rabell modernisierte die Fabrik, erneuerte die Öfen und engagierte die besten Glasbläser, die er finden konnte. Die Firma Brokis war geboren und mit dem neuen Namen auch eine komplett neue Produktlinie.

Altes Handwerk, neues Design

Jan Rabell setzte auf junge innovative Designer, hochwertige Glasverarbeitung und neue Techniken. So entstand die Kooperation mit Lucie Koldova. Als die beiden sich kennenlernten, lebte die Lichtdesignerin in Paris. Für Brokis kam sie zurück nach Prag, führt dort ihr eigenes Studio und ist außerdem Art Direktorin bei Brokis. Ihre große Leidenschaft gilt der Gestaltung von Lampen. Sie setzt Licht in Szene, spielt mit der Energie, die von ihm ausgeht. Licht ist pure Emotion, verrät sie und außerdem ist sie stolz auf die tschechische Glastradition. „Hier in Tschechien sind wir richtig gut darin dieses alte Handwerk auszuüben. Wir wissen, was wir können. Das möchte ich unterstützen, darum bin ich zurückgekommen”, erzählt uns Lucie Koldova während der Dreharbeiten in Prag. Ihre Entwürfe sind extravagant, denn sie baut nicht einfach einen Glaskörper um eine Lichtquelle, sondern oft verschmilzt beides miteinander. Oder die Quelle durchbricht den Körper. Auch die Größe ihrer Lampen ist ungewöhnlich und der Materialmix. Neben Glas setzt sie Holz, Stein, Leder oder Seilband ein.

Als wir sie in ihrem Studio zum Interview treffen, sehen wir eine Auswahl der fünfzehn unterschiedlichen Lampen, die sie bis jetzt kreiert hat. Wir können uns schwer entscheiden, welche wir am Schönsten finden. Sie sind einfach alle schön! Brokis ist spezialisiert darauf, große Glaskörper zu blasen. Außerdem mischen sie selbst die Farben für das Glas, ein weiteres ihrer Markenzeichen. „Lucie überwindet Grenzen mit ihren Ideen. So schafft sie es uns immer wieder zu überraschen”, sagt Jan Rabell. Und auch wenn die Glasbläser manchmal den Kopf schütteln, weil die ersten Entwürfe zu waghalsig sind, feilt das Team solange an dem Entwurf, bis jedes Detail stimmt. Manchmal dauert das ein Jahr oder länger. Aber nichts ist unmöglich: Das ist das Brokis-Motto. Mit Lucie Koldova findet es seine Vollendung.

In der Glasbläserei von Brokis

Glasbläser in der Glasmanufaktur der Firma Brokis in Janstejn

Kameramann Uwe Schwarze probiert das Glasblasen

Kameramann Uwe Schwarze probiert es auch einmal

Interview von Basiliscus Film mit Jan Rabell

Jan Rabell, Geschäftsführer der Firma Brokis im Interview

Formen der heißen Glaskörper

Ein Glaskörper entsteht

Ein regal voll mit alten Formen

Formen für die Lampen

Lucie Koldova mit Stephanie Drescher und Lenka Kalinova

Lucie Koldova mit Autorin Stephanie Drescher und Lenka Kalinova

Publiziert in BLOG - DESIGN
Montag, 22 January 2018

Unser Kamerateam auf der Möbelmesse in Köln

Die jährlich stattfindende, internationale Möbelmesse in Köln ist eine scheinbar unerschöpflich Inspirationsquelle, und das in jeder Hinsicht. In diesem Jahr drehten wir dort für das Designmagazin H.O.M.E. und nahmen uns natürlich auch die Zeit durch die riesigen Hallen zu schlendern und die neusten Möbelkreationen zu entdecken. Und zu entdecken gab es jede Menge. Wir trafen den Hamburger Designer Christian Werner, der für den Premiumhersteller Interlübke das sehr überzeugendes Regelsystem „lilu” kreierte. Es wurde auf der Messe zum ersten Mal präsentiert. Uns hat es begeistert, weil es so vielfältig ist und sich stetig verändern lässt. Mit „lilu” hat man die Möglichkeit Regalbilder zu schaffen, die je nach Laune veränderbar sind, noch dazu in einem sehr klassischen Design. Übrigens ein Markenzeichen von Christian Werner.

Begeistert haben uns auch die tollen Sitzmöbel von KFF. Zeitlos, superbequem und sehr chic. Oder die ausklappbaren Tische der Firma Rodam. Keine eingeklemmten Finger mehr, sondern edel gestaltete Tische, die sich wie von Geisterhand von selbst öffnen. So ließe sich endlos weitermachen, denn überzeugende Möbel gab es viele auf der Messe. Doch einer unserer absoluten Favoriten - und das nicht erst seit der Messe: die tschechische Lampenmanufaktur Brokis. Die Art Direktorin von Brokis, Lucie Koldová war außerdem auf der diesjährigen imm „Guest of Honor”. Sie gestaltete DAS HAUS, seit sieben Jahren eine Wohninstallation auf der Messe, in der eingeladene Designer ihre Vorstellung von Wohnen präsentieren. Lucie Koldová beschäftigte sich, wie könnte es anders sein, hauptsächlich mit Licht in ihrem Haus 2018. Dabei interessiert die Designerin Licht als Energiequelle, das eine emotionale Atmosphäre schafft. Geht es nach Lucie Koldová, ist wohnen geprägt von Entspannung, Rückzug und Inspiration. Ihre Räume sind nicht überladen, sondern sehr aufgeräumt und klar. Das Licht schafft es, dass sie trotzdem nicht steril wirken. Es gibt jede Menge Platz zum Entspannen, ein wunderschönes Ankleidezimmer, aber spannenderweise keine Küche. Dafür hat die Tschechin eine einfache Erklärung: Sie koche einfach nicht, sondern verbringe die meiste Zeit im Studio. Wir freuen uns sehr, dass wir Lucie Koldová auf der imm cologne kennengelernt haben und für ein gemeinsames Projekt gewinnen konnten. Wir treffen sie in Prag, um ein Porträt über sie für das Lifestylemagazin „Euromaxx” der Deutschen Welle zu drehen.

Publiziert in BLOG - DESIGN
Montag, 14 March 2016

Otto Jakob - Der Künstler unter den Goldschmieden

Ein Filmportrait

Otto Jakob ist nicht nur Goldschmied, er ist vielmehr ein Schmuckkünstler. Mit siebzehn Jahren beginnt er autodidaktisch Schmuck zu machen. Seine Motivation: Die Meisterwerke der Etrusker, Hellenen und Kelten. Sie ziehen ihn in den Bann und sind der Auslöser für den Beginn seiner Arbeit. Er studiert selbständig und voller Faszination die Handwerksbeschreibungen von Plinius und Cellini, Bildhauer und Goldschmiede der Antike und lernt deren komplexe Techniken. Von 1977 bis 1980 studiert Otto Jakob Malerei bei Georg Baselitz in Karlsruhe.

Seit 1980 widmet sich der 64-jährige ausschließlich der Goldschmiedekunst. Inzwischen interessieren sich Sammler weltweit für seine Kunstwerke. Er macht Ausstellungen bei Daniel Blau in München und Colnaghi und Hancocks in London. Ab dem 11. März 2016 stellt der Juwelenschmied seine aktuellen Kreationen auf der TEFAF in Maastricht aus. Doch vorher besucht ihn unser Kamerateam für das Lifestyle-Magazin euromaxx.

Publiziert in Kategorie: TV-Magazine
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