Filmporträt Ngozi Ajah Schommers – 26. HAP Grieshaber-Preisträgerin
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Ein Drehtermin, unterschiedliche Videoformate und ein Künstlerporträt
Ngozi Ajah Schommers lebt und arbeitet in Bremen. Ihre Werke – Objekte aus künstlichen Haaren, Papierarbeiten, Installationen, Performances – kreisen um ihren Körper, ihre Krankheit, ihr Heimatland Nigeria und die Erfahrungen schwarzer Frauen im deutschen Gesundheitssystem. Themen, die wehtun. Themen, die ins Bild müssen.
Der Deutsche Künstlerbund beauftragte Basiliscus Film anlässlich der Verleihung des 26. HAP Grieshaber-Preises mit einem Kurzfilm, der die Ausstellung »I'm sorry, I can't help you.« bewirbt, die Künstlerin vorstellt und die beteiligten Kulturinstitutionen erklärt. Zusätzlich: ein hochformatiger Social-Media-Clip im Format 9:16. Alles an einem einzigen Drehtag in Bremen.
Ngozi Ajah Schommers – Kunst als Körperpolitik
Schommers arbeitet materialreich und thematisch kompromisslos. Ihre Auseinandersetzung mit Rassismus im Gesundheitssystem, mit Krankheit und Identität findet in Objekten statt, die gleichzeitig fragil und konfrontativ sind. Für die Berliner Ausstellung bringt sie neue und bestehende Werke zusammen – wie das konzeptionell funktioniert und was sie damit sagen will, erklärt sie im Film selbst.
Während unserer Dreharbeiten traf sie sich außerdem mit Nini Palavandishvili vom Deutschen Künstlerbund e.V., die die Ausstellung kuratiert und die Künstlerin beratend begleitet. Dieses Gespräch fingen wir mit der Kamera ein – ein seltener Einblick in den kuratorischen Prozess, der dem Film eine zweite Erzählebene gibt.
Unsere Produktion – Maximalergebnis aus einem Drehtag
Einen vollen Drehtag in Bremen: Atelierdrehs, Interviews, Werkpräsentationen, das Gespräch mit dem Künstlerbund. Was nach knappem Zeitfenster klingt, war präzise Planung. Wir wussten vorher genau, welche Einstellungen wir brauchten – für den fünfminütigen Hauptfilm und für den Social-Media-Clip im 9:16-Format.
Beide Formate entstanden aus demselben Material. Das spart Budget und sichert gleichzeitig eine visuelle Konsistenz, die man sieht – ob auf dem Festivaldisplay oder im Instagram-Feed.
Infografik: Wenn Institutionen erklärt werden müssen
Eine besondere Herausforderung war die Einbindung der drei beteiligten Institutionen – VG Bild-Kunst, Stiftung Kunstfonds, Deutscher Künstlerbund – und ihrer Verbindung zueinander. Text allein hätte hier nicht funktioniert. Wir entwickelten ein eigenes Grafikkonzept, animierten es in After Effects und integrierten es nahtlos in den Filmfluss. Das Ergebnis ist keine eingeschobene Erklärfolie, sondern ein visuelles Element, das den Rhythmus des Films trägt.
Was in der Postproduktion entstand
Aus einem Drehtag entstanden: ein fünfminütiger Social-Media-Film, ein 9:16-Social-Media-Clip und eine animierte Infografik. Schnitt und Finishing auf dem AVID Symphony, Colorgrading, Musikrecherche und Tonfinishing in unserer Berliner Postproduktion – alles aus einer Hand, termingerecht zur Ausstellungseröffnung.
FAQs: Filmporträts mit politischen und gesellschaftskritischen Themen
Kunde
thema
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Zeitraum
Unsere Dienstleistung
- Recherche, Organisation und Planung der Filmproduktion in Bremen
- Dreharbeiten mit eigenem Kamera-, Ton- und Licht-Equipment (Sony FX6, FX30)
- Drehbuch und Regie
- Postproduktion und Colorgrading mit AVID Symphony am MacPro
- 2D Grafikanimationen in After Effects
- Musikrecherche und -auswahl
- Transcodierung für HD-Verwertung
Das sagt unsere Kundin:
Wir sind äußerst zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Stephanie Drescher und Uwe Schwarze. Unsere Ideen und Vorstellungen wurden in konstruktiven Vorgesprächen aufgenommen und anschließend hervorragend umgesetzt. Die Ergebnisse, wie etwa die Künstlerportraits für unsere Social-Media-Kanäle, haben unsere Erwartungen sogar übertroffen.
