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WENN HALTUNG EINEN FILM BRAUCHT

Social-Media Content für den Verein »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«

Zwei Filme zu Gedenkkultur, Migration und postkolonialer Erinnerung – für Social Media und Website

Der Verein Aktion Courage e.V. – Träger des Schulprogramms »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« – hat uns mit der Filmproduktion von zwei dokumentarischen Kurzfilmen beauftragt. Beide Filme richten sich an Jugendliche, beziehen sie aktiv ein und verknüpfen historische Tiefe mit der Gegenwart Berlins. Jeder Film entstand als Zwei-Format-Produktion: ein Webvideo (16:9) für Website und YouTube, ergänzt um einen kompakten 9:16 Social-Media-Clip für Instagram und andere Kurzformate – von Beginn an kanalgerecht gedacht.

Film A »Berlin als Stadt der Einwanderung«

Berlin ist seit Jahrhunderten eine Einwanderungsstadt. Das ist keine Behauptung, sondern eine historische Tatsache – und der Ausgangspunkt dieses Films. Erzählt wird sie von Seif Wahdan und Sanem Kleff, den Autor*innen des Buchs Stadt der Vielfalt, die gemeinsam durch die Geschichte Berlins führen: von den Hugenotten im 17. Jahrhundert über jüdisches Leben, die Vertreibungen der NS-Zeit, Gastarbeiteranwerbung und Vertragsarbeiter der DDR bis zur heutigen Stadt, in der fast ein Viertel der Bevölkerung internationale Wurzeln hat – mehr als 940.000 Menschen.

Parallel kommen Schülerinnen der Robert-Jungk-Oberschule in Berlin-Wilmersdorf zu Wort. Sie sprechen aus ihrem Alltag: über Freundschaften über Kulturgrenzen hinweg, über eigene Migrationserfahrungen, über das, was sie mit Berlin verbindet. Am Ende des Films steht eine gemeinsame Call-to-Action: Die Schülerinnen treten einzeln vor die Kamera und sagen – jeder auf ihre/seine Weise – »Ich bin Berlin.«

Film B »Die Postkoloniale Stadt lesen«

Warum tragen so viele Berliner Straßen und Plätze noch immer Namen von Profiteuren kolonialer Verbrechen? Und was macht das mit den Menschen, die täglich an diesen Schildern vorbeigehen?

Amina Fall und Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) nehmen uns mit auf einen Rundgang durch den Wedding. Am Nettelbeckplatz – der bis heute nicht umbenannt ist – und entlang der Cornelius-Fredericks-Straße machen sie das koloniale Erbe im Berliner Stadtbild sichtbar.

Dass es auch anders geht, zeigen Orte wie der Manga-Bell-Platz, die Anna-Mungunda-Allee oder die Maji-Maji-Allee – Straßen, die bereits umbenannt wurden und koloniales Unrecht beim Namen nennen. Der Film verbindet einen aktivistischen Gang durch die Stadt mit einem klaren Appell: Das koloniale Erbe ist nicht Vergangenheit. Es ist Gegenwart. Und es ist veränderbar.

Wie wir gearbeitet haben

Beide Projekte entstanden nach intensiver Recherche und enger inhaltlicher Abstimmung mit Aktion Courage e.V. Das Storyboard für jeden Film haben wir gemeinsam mit dem Auftraggeber entwickelt, bevor eine einzige Einstellung gedreht wurde.

Für Film A orientierte sich das Drehbuch am Buch Stadt der Vielfalt; für Film B begleiteten wir Amina Fall und Tahir Della bei einem realen Aktivisten-Rundgang durch Berliner Kieze. Jedes Filmthema wurden an einem Drehtag realisiert – mit Sony FX6 und FX30, eigenem Ton- und Licht-Equipment, 2D-Grafikanimationen in After Effects und Postproduktion in DaVinci Resolve.

FAQs – Filmarbeit mit Schüler*innen

Brauchen wir eine Einverständniserklärung der Eltern?
Ja, immer. Für alle Minderjährigen, die im Film zu sehen oder zu hören sind, benötigen wir vor dem Drehtag eine unterschriebene Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Wir unterstützen Sie dabei gerne mit einer Vorlage, die alle datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllt.
Wie bereitet ihr die Schüler*innen auf den Drehtag vor?
Wir empfehlen ein kurzes Vorgespräch – entweder in der Klasse oder mit der verantwortlichen Lehrkraft – in dem wir erklären, wie ein Drehtag abläuft, was die Kamera von ihnen erwartet und was eben nicht. Das nimmt Nervosität und sorgt für natürlichere, ehrlichere Aussagen vor der Kamera.
Müssen die Schüler*innen etwas auswendig lernen oder ablesen?
Nein. Wir arbeiten mit offenen Fragen und echten Gesprächssituationen. Was die Jugendlichen sagen, kommt von ihnen – nicht von uns. Das ist auch der Grund, warum diese Aussagen im Film so überzeugend wirken.

Kunde

Verein Aktion Courage e. V.

thema

Gedenkkultur und Erinnerung

Website

Zeitraum

September – Dezember 2024

Unsere Dienstleistung

  • Recherche, Organisation und Planung der Filmproduktion in Berlin
  • Dreharbeiten mit eigenem Kamera-, Ton- und Licht-Equipment (Sony FX6, FX30)
  • Drehbuch und Regie
  • Postproduktion und Colorgrading mit Davinci Resolve am MacPro
  • 2D Grafikanimationen in After Effects
  • Musikrecherche und -auswahl
  • Transcodierung für HD-Verwertung

Gesellschaftliche Themen brauchen eine starke Stimme – und den richtigen Film. Wir entwickeln mit Ihnen Konzept, Drehbuch und Dramaturgie und produzieren Content, der auf allen Kanälen funktioniert. Schreiben Sie uns: