Imagefilm-Produktion in Berlin: Emotionale Einblicke in die NS-Gedenkorte
Filmproduktion in Berlin: Sensibles Storytelling für die NS-Gedenkorte
Wie sensibilisiert man junge Generationen für komplexe historische Themen? Für die »Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum« haben wir ein filmisches Konzept realisiert, das Geschichte durch moderne Perspektiven und emotionale Bildsprache greifbar macht.
Die Herausforderung: Geschichte zeitgemäß übersetzen
Das Ziel dieses Imagefilm-Projekts war die Produktion von prägnanten Video-Clips, die besonders junge Menschen ansprechen. In einer intensiven Drehwoche in Berlin haben wir fünf zentrale Orte des Erinnerns dokumentiert. Dabei galt es, die Balance zwischen dem respektvollen Umgang mit dem Erbe und einer visuell ansprechenden Ästhetik für moderne Sehgewohnheiten zu finden.
Unsere Stationen: Authentische Einblicke & Expertise vor Ort
- Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Im historischen Bendlerblock haben wir mit jungen Protagonisten gearbeitet. Durch ihr Erleben der Ausstellung im Film machen wir die »Gegenwehr gegen die Terrorherrschaft« für die Zuschauer unmittelbar nachempfindbar.
- Topographie des Terrors & Holocaust-Mahnmal: Hier nutzten wir die frühen Morgenstunden, um die Architektur und die Stille der Orte in ihrer reinsten Form einzufangen, bevor der Besucherverkehr einsetzte.
- Haus der Wannsee-Konferenz & Gedenkstätte Sachsenhausen: Der Kontrast zwischen malerischer Idylle am Wannsee und der beklemmenden Effizienz im ehemaligen KZ Sachsenhausen wurde durch gezielte Lichtsetzung und eine ruhige Kameraführung herausgearbeitet.
- Dreharbeiten in der Gedenkstätte Deutscher Wiederstand
- Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz
- Dreharbeiten in der Ausstellung vom Haus am Wannsee
- Die unterirdischen Ausstellungsräume des Holocaust-Mahnmals in Berlin, auch bekannt als Stelenfeld
- Dreharbeiten am Berliner Erinnerungsort »Topographie des Terrors«
- Im Turm A: Der Stand des Maschinengewehrs im KZ Sachsenhausen
Drohnenaufnahmen in Berlin: Neue Perspektiven gewinnen
Ein Highlight der Produktion war der Einsatz von Drohnenaufnahmen im Berliner Stadtzentrum. Die Vogelperspektive ist bei diesem Projekt weit mehr als ein technisches Extra.
- Distanz und Nähe: Der Blick von oben auf das Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals verdeutlicht die gewaltigen Dimensionen, die man am Boden nur erahnen kann.
- Architektonische Klarheit: Erst aus der Luft wird die perfide Struktur der Lageranlage in Sachsenhausen oder die Offenheit des Innenhofs der Topographie des Terrors vollends begreifbar.
- Wir haben die Drohnenaufnahmen über den ganzen Tag verteilt, um somit auch den Wechsel der Lichtstimmung einzufangen und im Imagefilm den Besuch aller Gedenkstätten an einem Tag erlebbar zu machen.
Warum Basiliscus Film?
Die Arbeit an Orten wie dem „Turm A“ in Sachsenhausen erfordert Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl und eine klare ethische Haltung. Wir produzieren nicht einfach nur Bilder – wir erzählen Geschichten mit Relevanz.