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WIE ERKLÄRT MAN EINE LIEFERKETTENKRISE IN DREI MINUTEN?

Imagefilm – Engpässe bei lebenswichtigen Antibiotika

Informationsfilm zur Roland-Berger-Studie über Antibiotika-Lieferengpässe für Pro Generika e. V

Wenn Regale leer bleiben, die voll sein müssten

Generische Antibiotika sichern 87 Prozent der Versorgung in deutschen Krankenhäusern. Sie retten Leben – jeden Tag. Und trotzdem fallen sie immer öfter aus. Nicht weil sie nicht hergestellt werden, sondern weil über 80 Prozent der dafür benötigten Wirkstoffe inzwischen aus China kommen. Fällt dort eine Produktionsstätte aus, spüren es Kliniken in Deutschland.

Der Auftrag: Ein strukturelles Problem sichtbar machen

Pro Generika e. V. wollte dieses Problem mit Fakten, mit Gesichtern und mit konkreten Lösungsvorschlägen in die öffentliche Debatte bringen. Basiliscus Film produzierte den Begleit- und Imagefilm zur Roland-Berger-Studie, die erstmals die Ursachen der Lieferengpässe bei lebenswichtigen Antibiotika systematisch untersuchte.

Die Herausforderung

Lieferengpässe bei Medikamenten sind ein abstraktes Problem. Wirkstoffproduktion in China, Rabattverträge, Erstattungsmodalitäten – das sind keine Begriffe, die Menschen emotional bewegen. Unsere Aufgabe war es, dieses strukturelle Problem in etwas Konkretes zu übersetzen: in Bilder, Gesichter und Aussagen, die auch ein Fachpublikum direkt ansprechen.

Gleichzeitig mussten wir wissenschaftliche Studienergebnisse filmisch nutzbar machen – ohne sie zu vereinfachen und ohne das Fachpublikum zu unterschätzen.

Unser Ansatz

Wir haben den Film von innen nach außen entwickelt: vom konkreten Alltag in einer deutschen Krankenhausapotheke hin zur politischen Schlussfolgerung.

Der Drehort war bewusst gewählt: die Krankenhausapotheke des Vivantes Klinikums Berlin – ein realer Ort, an dem Lieferengpässe täglich spürbar sind. Apothekenleiter Markus Müller sprach offen über die Konsequenzen für seinen Arbeitsalltag. Diese Erdung im Konkreten war der emotionale Anker des Films.

Von dort führten wir das Publikum zur analytischen Ebene: Dr. Morris Hosseini von Roland Berger erklärte die Studienergebnisse – darunter die entscheidende Zahl: Über 80 Prozent der für die Antibiotikaherstellung benötigten Wirkstoffe kommen heute aus Produktionsstätten außerhalb Europas, vorwiegend aus China.

Den Abschluss bildete die politische Perspektive: Dr. Markus Leyck Dieken von Pro Generika formulierte die Konsequenz – und den Handlungsauftrag an die Politik.

Die Umsetzung

Gedreht wurde an zwei Tagen in Berlin – im Vivantes Klinikum sowie beim Symposium im Radialsystem. Die Postproduktion übersetzte die Studiengrafiken von Roland Berger in animierte Visualisierungen: reduziert, klar, in Sekunden erfassbar.

Das Ergebnis war ein knapp dreiminütiger Film, der pünktlich zur Studienpräsentation fertig war und direkt im Anschluss an den Vortrag gezeigt wurde.

Was dieser Film zeigt – und was nicht

Ein guter Begleitfilm zur Studie ersetzt den Vortrag nicht. Er macht Lust darauf. Er verdichtet die wichtigsten Aussagen auf das Wesentliche, gibt ihnen ein Gesicht – und sorgt dafür, dass das Publikum mit einem klaren Bild nach Hause geht, auch wenn es die Studienpräsentation nicht vollständig verfolgt hat.

Genau das war hier der Fall.

Was wir gelernt haben – und was das für Ihr Projekt bedeutet

Studienbegleitfilme funktionieren dann am besten, wenn sie nicht versuchen, alles zu erklären. Die wichtigste redaktionelle Entscheidung ist die, was man weglässt. Wer eine Studie hat und darüber nachdenkt, sie filmisch aufzubereiten, sollte früh mit uns sprechen – idealerweise schon während der Konzeptionsphase. Denn je früher wir wissen, welche Kernaussagen zählen, desto gezielter können wir drehen.

FAQ: Zu unserer Filmproduktion

Kann ein solcher Film auch nach dem Symposium weiter genutzt werden?
Unbedingt – und das sollte von Anfang an mitgedacht werden. Ein Studienbegleitfilm eignet sich hervorragend für die Website, für Social-Media-Kanäle, für interne Kommunikation und für Pressezwecke. Wir produzieren auf Wunsch verschiedene Längen und Formate aus einem Dreh.
Wie produziert man einen Studienbegleitfilm, der auch für Laien verständlich ist?
Der Schlüssel liegt in der Auswahl: Nicht jede Studienerkenntnis eignet sich für den Film. Wir destillieren gemeinsam mit dem Auftraggeber die zwei oder drei Kernaussagen heraus, die wirklich zählen – und bauen den Film um diese herum. Alles andere fällt weg. Ein guter Studienbegleitfilm macht Lust auf die vollständige Studie, er ersetzt sie nicht.
Was kostet ein Studienbegleitfilm?
Das hängt von Drehtagen, Anzahl der Interviewpartner, Animationsaufwand und gewünschten Endformaten ab. Wir erstellen nach einem kurzen Erstgespräch ein transparentes, detailliertes Angebot – ohne Verpflichtung. Sprechen Sie uns an.

Kunde

Verband Pro Generika e. V.

thema

Lieferengpässe bei Medikamenten

Website

Zeitraum

März – April 2017

Unsere Dienstleistung

  • Beratung und Vorstellung von Ideen zur Umsetzung des Themas
  • Recherche, Organisation und Planung der gesamten Filmproduktion
  • Dreharbeiten mit eigenem Equipment (Sony FS7, Nikon D800)
  • Drehbuch, Regie und Interviews
  • Postproduktion und Colorgrading mit AVID Symphony am MacPro
  • Recherche und Musikauswahl
  • Grafikanimationen mit Photoshop, Illustrator und After Effects
  • Erstellung der Texte für den Offsprecher
  • Transcodierung für HD-Verwertung

Komplexe Studien, gesundheitspolitische Themen, wissenschaftliche Inhalte – wir wissen, wie man daraus Filme macht, die ein Fachpublikum erreichen und trotzdem allgemein verständlich bleiben. Sprechen Sie uns an.