Der Schweizer Glaskünstler Matteo Gonet

Fernsehbeitrag über einen Glasmacher aus Münchenstein in der Nähe von Basel

Filmproduktion in der Schweiz für die Deutsche Welle

Der Schweizer Glasmacher Matteo Gonet fertigt für Designer, Architekten und Künstler auf der ganzen Welt Objekte aus Glas, die zerbrechlich wirken und auf eine bestechende Weise einfach schön sind. Sie hängen zum Beispiel in Chanel Boutiquen, stehen in Galerien oder verzieren Privathäuser. Dabei war es eigentlich eher Zufall, dass sich der 35-Jährige für dieses alte Handwerk entschieden hat. Er wollte reisen, und da man in der Schweiz keine Ausbildung zum Glasbläser machen kann, musste er ins Ausland gehen. So fing alles an.

Glaskugeln für das Schloss von Versailles

Für die Brunnen im Schloss Versailles fertigt Matteo Gonet mit seinem Team rund 1000 Glaskugeln. Jede wiegt zwischen 4 und 8 Kilo. Diese Kugeln werden innen mit Blattgold beschichtet und dann auf rostfreie Metallrohre aufgezogen. Die einzelnen Elemente sind zwischen 1,50 und 1,70 Metern hoch und werden in einer Baumgruppe auf rund 100 qm aufgestellt. Für die Form der Brunnen hat sich der französische Künstler Jean-Michel Othoniel von den Balletttänzen des Sonnenkönigs Ludwig XIV inspirieren lassen, der ein begeisterter Tänzer war. Jean-Michel Othoniel fand alte Skizzen des Königs, in denen er seine Tanzschritte aufgezeichnet hatte, um sie besser zu lernen. Diese Aufzeichnungen hat er als Vorlage für seine Entwürfe genommen. Seine Idee war, den König auf dem Wasser tanzen zu lassen. Matteo Gonet und Jean-Michel Othoniel kennen sich seit vielen Jahren und haben bereits sehr viele Projekte gemeinsam umgesetzt.

Sein aktuellster Auftrag: Eine Lampenedition für den französischen Künstler Philippe Parreno. Bereits in den 90er Jahren hat Parreno an unterschiedlichen Lampen gearbeitet, jetzt möchte er diese Arbeit erweitern und hat für sein Projekt Matteo Gonet beauftragt. Der Glasmacher hat bereits einige Prototypen für den Künstler aus Paris gefertigt und Parreno wird nun zum ersten Mal in die Manufaktur kommen, um das Projekt zu besprechen.

Unser Kamerateam hat den Glasmacher in seiner Manufaktur in Münchenstein in der Nähe von Basel getroffen.




KUNDE:

Deutsche Welle TV | euromaxx

THEMA:

Glaskunst

ZEITRAUM:

August - September 2014

UNSERE DIENSTLEISTUNGEN

  • Recherche, Organisation und Planung der Filmproduktion in der Schweiz
  • Filmproduktion und Reiseorganisation
  • Dreharbeiten mit eigenem Equipment (Sony Z7, Nikon D800)
  • Regie und Interviews
  • Postproduktion und Colorgrading mit AVID Symphony am MacPro
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  • Fotobearbeitung und Grafikanimationen mit After Effects
  • Transcodierung für HD-Verwertung
Kameramann Uwe Schwarze

Uwe Schwarze

Uwe Schwarze ist zusammen mit Stephanie Drescher Geschäftsführer von Basiliscus Film. Er arbeitet als Kameramann, Drohnenoperator und Fotograf und ist für alle Prozesse in der Postproduktion verantwortlich.

E-mail: post@basiliscus.net

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