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TV Fernsehproduktion im Nationalmuseum in Oslo

Dreharbeiten im norwegischen Nationalmuseum in Oslo mit Dr. Nils Ohlsen

Dreharbeiten Norwegisches Nationalmuseum Oslo

TV Fernsehproduktion im Nationalmuseum in Oslo

17. April 2015

Basiliscus Film dreht im Norwegischen Nationalmuseum

Eine der vier Varianten des Gemäldes »Der Schrei« ist hier ausgestellt

Für die TV-Serie »Meisterwerke Revisited« reisen wir nach Norwegen in die Hauptstadt Oslo. Im National Museum treffen wir Dr. Nils Ohlsen. Der Deutsche ist seit fünf Jahren der Direktor des Museums und einer der renommiertesten Munch Kenner weltweit. Das Museum stellt einige der bekanntesten Gemälde Edvard Munchs aus. Darunter natürlich auch eine der vier Versionen, die von dem Gemälde »Der Schrei« existieren, die der Maler zwischen 1892 und 1910 schuf. Munch malte es mit 30 Jahren.

Dr. Nils Ohlsen, Nationalmuseum Norwegen
Zu dem Bild "Der Schrei" kennt Nils Ohlsen jede Menge Geschichten
Dr. Nils Ohlsen und Stephanie Drescher
Wissensabgleich
Dreharbeiten Der Schrei Munch
Dreharbeiten unseres Kamerateams in Oslo

TV-Interview mit Dr. Nils Ohlsen zu Edward Munchs »Der Schrei«

Dr. Nils Ohlsen ist ein sehr interessanter Gesprächspartner, denn wir spüren sofort, mit welcher Leidenschaft er bei dem Thema dabei ist. Wir erfahren so viel Neues. Zum Beispiel, dass Edvard Munch mit dem Bild einen großen Skandal auslöste, und zwar nicht in seiner Heimat Norwegen, sondern in Deutschland, in Berlin, wo das Bild erstmalig zu sehen war. Dr. Nils Ohlsen erklärt: „Munch ist ein sehr großer Rhetoriker. Dieses Bild ist nicht durch Zufall in einem psychischen Zustand der Angst entstanden, sondern Munch weiß ganz genau, was er macht. Er ist ein Regisseur wie Hitchcock vor der Kamera, der genau mit den Augen mit dem Blick auf den Betrachter, mit Farbkontrasten, mit Temperatur im Bild arbeitet und so ist der Himmel im Hintergrund, die Wellen, die wir dort sehen, das rote Vibrieren, das wir da sehen auf die psychologische Wirkung auf den Betrachter ausgerichtet.”

Und genau diese Wirkung erzielt das Bild. Es zieht die Betrachter in den Bann, es verstört und manchmal bringt es die Besucher auch zum Weinen, verrät uns der Direktor.

Den fertigen Film zu diesem Gemälde von Edward Munch könnt Ihr hier anschauen.

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